160.000 Euro kommen bei spontaner Spendenaktion zusammen

Mitarbeiter der Friedhelm Loh Group spenden für Japan

(lifePR) ( Herborn, )
Das schwere Erdbeben in Japan und dessen verheerende Folgen haben die Mitarbeiter und den Inhaber der Friedhelm Loh Group veranlasst, eine Spendenaktion für die Opfer durchzuführen. Mehr als 77.000 Euro spendeten die Mitarbeiter. Friedhelm Loh, Inhaber und Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe aus Haiger, legte noch 83.000 Euro dazu. So wurden in Summe 160.000 Euro an die Hilfsorganisationen Aktion Deutschland Hilft, Caritas International, Diakonie Katastrophenhilfe, Humedica, Heilsarmee Köln sowie World Vision überwiesen. Schon 2010 hatten Mitarbeiter und Friedhelm Loh 600.000 Euro in diversen Spendenaktionen für Bedürftige in der Region sowie die Opfer der Naturkatastrophen in Haiti und Pakistan gesammelt.

Seit dem 11. März 2011 blickt die Welt auf Japan, dessen Nordosten gleich von mehreren Katastrophen heimgesucht wurde. Knapp zwei Monate nach dem ersten Erdbeben und Tsunami sprechen Experten von der schlimmsten Naturkatastrophe, die der viertgrößte Inselstaat jemals erlebt hat. Zirka 30.000 Menschen gelten als tot oder vermisst, rund 150.000 sind aufgrund der Zerstörungen obdachlos und leben in Notunterkünften. Weitere 150.000 Menschen haben ihre Häuser wegen der Strahlenbelastung durch die Havarie im Atomkraftwerk Fukushima verlassen. Experten schätzen die Kosten für den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete auf über 200 Milliarden Euro.

Mitarbeiter helfen spontan

Die Friedhelm Loh Group beschäftigt in Japan 65 Mitarbeiter. Zwar sind sie von der Katastrophe nicht direkt betroffen, "unsere Gedanken sind dennoch in Japan bei den Opfern, und wir wollen helfen, wo wir können," so Friedhelm Loh. "Ich habe mich gefreut, dass nach den Spendenaktionen für Pakistan und Haiti im letzten Jahr auch für Japan eine Summe in beträchtlicher Höhe zusammenkam. Es bedeutet mir viel, dass bei unseren Mitarbeitern Werte wie Nächstenliebe und die Verantwortung für Bedürftige fest verankert sind."

Hilfe, wo sie gebraucht wird

Um das Leid derer zu lindern, die von den Ereignissen in Japan betroffen sind, sind zahlreiche Hilfsorganisationen vor Ort im Einsatz, die sich durch Spenden aus der ganzen Welt finanzieren. Die Partner, die in der Initiative "Aktion Deutschland Hilft" organisiert sind, nutzen Spendengelder wie die der Friedhelm Loh Group, um sauberes Trinkwasser, Lebensmittel oder Hygieneartikel zu verteilen. In der von dem Tsunami betroffenen Region Natori ist ein mobiler Klinikservice, der Bedürftige in Turnhallen und Altenheimen besucht, im Einsatz.

Rund um Miyagi und Iwate konzentriert sich die Hilfe auf diejenigen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung in den zerstörten Siedlungen zurück bleiben mussten. In anderen Regionen haben die Hilfsorganisationen bereits mit dem Wiederaufbau begonnen. Spendengelder werden beispielsweise für die Inneneinrichtung von 70.000 Übergangshäusern verwendet.

Caritas international hat in Sendai ein Nothilfe-Zentrum aufgebaut, von dem aus die humanitären Hilfsmaßnahmen für die Erdbeben- und Tsunamiopfer koordiniert werden. In Shiogama, Ishimaki und Kamaishi haben bereits die Aufräumarbeiten begonnen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt den Verbund vier großer evangelischer Kirchen Japans. Im Mittelpunkt steht hier die Verteilung von Hilfsgütern an Erdbebenopfer in Notunterkünften sowie die Vorbereitung längerfristiger Hilfsmaßnahmen.

Humedica e. V. engagiert sich bei der Hilfsgüterverteilung und konzipiert mit lokalen Partnern nachhaltige Projekte in Rehabilitation und Wiederaufbau. In den Städten Sendai und Yabuki-cho verteilen die Katastrophenhelfer der Heilsarmee warme Mahlzeiten und sauberes Trinkwasser.

Die internationale Kinderhilfsorganisation World Vision wird für mindestens zwei Jahre Not- und Wiederaufbauhilfe in den betroffenen Regionen leisten und wird dafür auch Gelder der Friedhelm Loh Group einsetzen.
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