Donnerstag, 21. September 2017


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Spiritueller Rastplatz zur Winterzeit

Natur und Kultur rund um den Salzsee von Larnaka

Frankfurt, (lifePR) - Zahlreiche Vogelarten überwintern im Naturschutzgebiet des Salzsees westlich von Larnaka. In unmittelbarer Nachbarschaft bestaunen Kulturliebhaber die Hala Sultan Tekke Moschee.

Frankfurt, im November 2009. Wer im Winter zum Salzsee nahe Larnaka kommt, erlebt ein Spektakel wie aus Tausendundeiner Nacht: Die Wasseroberfläche ist mit rosafarbenen Flamingos übersät und im Vordergrund erhebt sich das wichtigste muslimische Heiligtum auf Zypern - die imposante Hala Sultan Tekke Moschee. Der aus vier kleinen miteinander verbundenen Lagunen bestehende Salzsee von Larnaka ist mit über 80 hier beheimateten Vogelarten und zahlreichen Zugvögeln, die im Winter einen Zwischenstopp einlegen, ein Eldorado für Vogelliebhaber.

Rund 10.000 Flamingos beziehen jedes Jahr in den umliegenden Sumpfgebieten ihr Winterquartier und suchen im seichten Wasser des Sees nach Salinenkrebsen. Darüber hinaus bietet sich Vogelliebhabern die Gelegenheit, auch andere gefiederte Gäste, wie zum Beispiel Reiher, Störche oder Ibisvögel, aus der Nähe zu beobachten. Der im Winter bis auf drei Meter Tiefe anschwellende See trocknet im Sommer meist völlig aus. Dann bildet sich eine mehrere Zentimeter dicke Salzkruste, die noch bis Mitte der 80er Jahre für den Export abgeschöpft wurde. Heute ist das Gebiet Teil des Natura 2000-Netzwerkes zum Schutz bedrohter Lebensräume und Arten in den Ländern der Europäischen Union. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Internetseite der Organisation Bird Life http://www.birdlifecyprus.org sowie unter http://ec.europa.eu/environment/nature/info/pubs/natura2000nl_en.htm und www.life-natura-sites.cy.net.

Aber auch für Kulturliebhaber hält das Naturschutzgebiet am Südwestufer inmitten von Zypressen eine besondere Sehenswürdigkeit bereit: Die Hala Sultan Tekke Moschee mit dem Grab von Umm Haram - einer Verwandten des Propheten Mohammed, die mit der arabischen Invasion nach Zypern gekommen und im Jahr 647 verstorben sein soll. Bei Ausgrabungen entdeckten Archäologen zudem unweit der Moschee die Fundamente eines der großen Handelszentren Zyperns aus der späten Bronzezeit um 1650 bis 1050 vor Christus. Das im Jahr 2002 restaurierte Gotteshaus mit einer klosterähnlichen Anlage für Pilger, der heutigen Tekke aus dem Jahr 1816, ist täglich von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

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