Tourismus-Konzeption: Gemeinsam kommt man weiter

(lifePR) ( Waiblingen, )
Eine Delegation des Schwäbischen Waldes besuchte auf einer Informationsfahrt im Februar 2019 das Montafon in Österreich. Anlass für das Reiseziel waren die partnerschaftlichen Beziehungen der FVG-Mitgliedskommune Berglen mit der Gemeinde Gaschurn im Montafon.

Die Gruppe, bestehend unter anderem aus Landrat Dr. Richard Sigel, zwölf Bürgermeistern der Mitgliedskommunen der Fremdenverkehrsgemeinschaft und den Schwäbischen WaldFeen, wurde herzlich vom Gaschurner Bürgermeister Martin Netzer empfangen, der bei einem Ortsrundgang die touristische Entwicklung des Ortes näher erläuterte. Auch eine Besichtigung der beeindruckenden Skischanzenanlage in Tschagguns stand auf dem Programm, bei der Geschäftsführer Elmar Egg mit viel Insiderwissen aufwartete.

Ein gewinnbringender Austausch auf touristischer Ebene fand mit der Montafon Tourismus GmbH statt. Der informative und inspirierende Vortrag des Geschäftsführers zeigte, dass das Montafon in Sache Tourismus in der Champions League spielt. Die Montafon Tourismus GmbH hat in den vergangenen Jahren einen professionellen Strategie- und Markenprozess durchlaufen, der in einem Tourismus-Leitbild mündete. Mit der Fusion von acht touristischen Einzeldestinationen zur Dachmarke Montafon ging die Entwicklung weg vom „Kirchturmdenken“. Stattdessen treten die Kommunen gemeinsam als Region Montafon auf.

Dabei hat man sich ganz bewusst strategische Ziele gesetzt und sich auf ausgewählte Stärken der Region fokussiert. So werden etwa die Themen Schnee und Wandern intensiv bespielt. Innen-Marketing und Schulungen der Gastgeber sollen das Wir-Gefühl innerhalb der Region stärken und für ein einheitliches Auftreten sorgen. Die Konzeption eines „deutschen Mustergastes“ soll den Gastgebern zusätzlich dabei helfen, zielgruppengerecht zu werben.

„Gemeinsam sind wir stärker, das haben wir aus dem Montafon mitgenommen“, sagt Landrat Dr. Richard Sigel, der Vorsitzende der Fremdenverkehrsgemeinschaft Schwäbischer Wald. „Der Austausch mit den dortigen Kollegen hat uns gezeigt, dass Kirchturmdenken einfach nicht mehr zeitgemäß ist und dass wir gemeinsam als Schwäbischer Wald weiterkommen. Diese Erkenntnis ist für uns nicht neu: Synergien zu nutzen ist ein Kern der Zusammenarbeit innerhalb der Fremdenverkehrsgemeinschaft. Einige konkrete Anregungen werden aber mit Sicherheit in die Entwicklung unserer Tourismus-Konzeption einfließen.“

Auch Berglens Bürgermeister Maximilian Friedrich nahm wertvolle Impulse aus dem Besuch in der Partnergemeinde mit: „Es wurde sehr anschaulich, wie gut das Montafon als bekannte touristische Destination aufgestellt ist – etwa beim Marketing. Davon können wir uns im Schwäbischen Wald eine Scheibe abschneiden.“
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