Sonntag, 30. April 2017


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Footpath of Life started Fundraising Kampagne

(lifePR) (Offenbach, ) Footpath of Life, das international angelegte Projekt, das weltweit Suizidprävention Organisationen unterstützen wird, hat mit der der Fundraising Kampagne „Trees of Memory for Suicide Victims“ auf der Spenden-Plattform gofundme.com, einen weiteren wichtigen Schritt unternommen, der helfen soll, das Projektes zu finanzieren. „Auf dieser Plattform sollen zunächst die Gelder für die benötigte Ausrüstung zusammenkommen, doch langfristig sollen damit über den gesamten Aktionszeitraum Spenden eingesammelt werden, die Suizidprävention Organisationen zugutekommen werden,“ sagt Mario Dieringer, Gründer von Footpath of Life.

Mit Footpath of Life wird der 50jährige im März 2018, einen Lauf um die Erde starten, um auf die Problematik von Depressionen, Suiziden und den Folgen von Selbsttötungen für die Betroffenen aufmerksam zu machen. Auf diesem Weg werden „Bäume der Erinnerung“ für diejenigen gepflanzt, die Ihrem Leben ein Ende gesetzt haben und für diejenigen, die mit den psychisch katastrophalen Folgen einer solchen Tat zurückgeblieben sind. „Ich weiß aus mittlerweile vielen Hundert Schreiben an mich, dass die seelischen Wunden eines Suizides niemals zu heilen sind,“ sagt Dieringer, der seinen Partner an Ostern 2016 durch dessen Freitod verloren hat.

Mit seinem Projekt hat der ehemalige TV-Redakteur schon viel Aufmerksamkeit erreicht. Mit jedem einzelnen Artikel über die Unternehmung, die 15 Jahre dauern wird, durch 60 Länder führt und rund 75 000 km lang sein wird, kommen Dutzende Mails von Menschen an, die im wahrsten Sinne des Wortes „durch die Hölle gehen,“ berichtet er. Nach nur 4 Monaten folgen ihm bereits rund 5000 Menschen in verschiedenen sozialen Netzwerken und in acht Ländern sind bereits 22 Bäume der Erinnerung, bestellt worden.

Im November 2016 wurde das Projekt auf der jährlichen Versammlung der Suizid Prävention Organisationen in Frankfurt, wichtigen Entscheidern aus dem Netzwerk FRANS vorgestellt. „Daraus haben sich nicht nur wertvolle Kontakte ergeben, sondern auch ganz konkrete Projekte, wie zum Beispiel einen Schreibworkshop für Journalisten, zum richtigen Umgang mit Suizid-Themen, der im August dieses Jahres stattfinden wird,“ berichtet Dieringer. Darüber hinaus planen einzelne Partner-Organisationen bereits konkrete Veranstaltungen, um Footpath of Life einer breiten Öffentlichkeit und betroffenen Personengruppen vorzustellen.

Oberstes Ziel von Footpath of Life ist neben konkreter Hilfe für Organisationen und die Sensibilisierung für das Thema Suizid, Betroffenen Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und ein Licht in die Dunkelheit derjenigen zu bringen, die glauben keinen anderen Ausweg mehr zu haben. „Schwere Depressionen können behandelt werden, doch das Stigmata ist in der Bevölkerung nach wie vor sehr groß und für viele Betroffene ist ein Suizid der letzte Ausweg. Soweit würde es in vielen Fällen nicht kommen, wenn Freunde, Arbeitskollegen und Angehörige mit diesem Thema verantwortungsvoll umgehen würden. Ihr Schweigen und die einhergehende Tatenlosigkeit, die vor allem durch Hilflosigkeit und Unwissenheit ausgelöst wird, führt erst Recht zur Katastrophe. Ich möchte mit Footpath of Life, ein Zeichen setzen und helfen, denn das Leben ist schön und es lohnt sich dafür zu kämpfen,“ sagt Mario Dieringer, der einen eigenen Suizidversuch nur knapp überlebte.

Weitere Informationen finden sich auf der Website www.footpath-of-life.com oder können direkt bei Mario Dieringer erfragt werden, der für jede Form der Berichterstattung zur Verfügung steht.

Spenden können über die Plattform GofundMe - https://www.gofundme.com/FootpathofLife - getätigt werden.

 

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