Arbeit sehen. Ilker Maga

Sonderausstellung vom 25. Mai bis 12. August 2018 im Focke-Museum

(lifePR) ( Bremen, )
24 Stunden Arbeit in Bremen und Bremerhaven – für die Ausstellung „Arbeit sehen“ hat der Fotograf und Autor Ilker Maga im Auftrag des Focke-Museums Menschen im Lande Bremen an ihren Arbeitsplätzen besucht und sie bei ihrer Arbeit begleitet. Entstanden ist daraus eine 24-Stunden-Fotoreportage über Berufe in Bremen und Bremerhaven, die vom 25. Mai bis 12. August erstmals im Focke-Museum zu sehen ist.

Warum wählen Menschen ihren Beruf? Wie verändert sich ihr Blick auf ihre Arbeit im Laufe der Jahre? Verrichten sie ihre Tätigkeit ein Leben lang mit derselben Leidenschaft – bleibt es ihre Berufung? Diese Fragen leiteten den 1965 in der Türkei geborenen und seit 1990 in Bremen lebenden Fotokünstler Ilker Maga bei seinem Projekt. Die Ausstellung „liest“ sich wie eine 24-Stunden-Reportage. Sie folgt dem Gedanken, dass Menschen rund um die Uhr unermüdlich arbeiten und für das Funktionieren unseres Alltags sorgen. In 63 Schwarz-Weiß-Porträts und Texten in deutscher und türkischer Sprache zeigt er die verschiedenen Facetten der Arbeit. Maga begleitete den Nachtwächter Martin Reichwald im Rathaus bei seinen nächtlichen Kontrollgängen, jagte mit dem Landschaftsökologen Simon Köcher am Bremer Flughafen Möwen, kletterte mit Dachdeckermeister Samuel Willi in schwindelerregende Höhen, besuchte Industriemechanikerin Maylina Schrill auf einem Baggerschiff vor dem Fischereihafen in Bremerhaven und ließ sich von Prof. Dr. Claus Lämmerzahl den Bremer Fallturm zeigen.

Mit „Farben der Gesellschaft“ hat er sich vor sieben Jahren bundesweit einen Namen gemacht. Über ein Jahr lang reiste er durch Deutschland und fotografierte über 100 türkeistämmige Menschen. Die Ausstellung wurde 2011 erstmals in Bremen und anschließend in vielen weiteren deutschen Städten gezeigt. 2016 veröffentlichte er die Bilder und Texte in einem Buch. „Berufe“ ist für Ilker Maga wieder ein Herzensprojekt, das gerade erst begonnen hat. „Es ist ein Menschenrecht, dass jeder seine Talente entdecken und diese mit einem bestimmten Beruf in Verbindung bringen kann“, so Maga. Wie „Farben der Gesellschaft“ sieht er „Berufe“ als Langzeitprojekt. Für die Ausstellung im Focke-Museum konzentrierte er sich in den letzten Monaten auf die Handels- und Hafenstädte Bremen und Bremerhaven. Maga ist überzeugt, dass die Zusammensetzung der Berufe je nach Stadt und Region individuell ist. Mit seiner maritimen Wirtschaft, der Luft- und Raumfahrt, der Logistik, dem Automobilbau, der Universität, dem Flughafen, der Kaffeeröstung und Bierbrauerei hat Bremen eine ganz eigene DNA der Berufe, die Maga in seiner Reportage zeigen möchte.

Das Focke-Museum setzt mit „Arbeit sehen“ die Reihe der sommerlichen Fotoausstellungen weiter fort. Nach Julia Baier (in tune, 2015) ist Ilker Maga der zweite Fotograf mit Bremenbezug, der im Focke-Museum ausstellt. „Ilker Magas Ausstellung passt sehr gut ins Focke-Museum“, erläutert Dr. Frauke von der Haar, Direktorin des Focke-Museums. „Sie ergänzt unsere umfangreiche Porträtsammlung Bremer Bürgerinnen und Bürger und schreibt sie in die Gegenwart fort.“

Übrigens…

! Dienstags ab 19 Uhr heißt es „Eintritt frei“ im Focke-Museum.

! Kinder und Jugendliche haben im Focke-Museum freien Eintritt

! Für Schulklassen sind Besuch und Führung kostenfrei.
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