Ein seltener Vogel

Für verantwortungsbewusste KaffeetrinkerInnen

(lifePR) ( Berlin, )
Erst Ende der 90er Jahre wurde der Jocotoco im Süden Ecuadors entdeckt. Dieser vom Aussterben bedrohte Vogel lebt nur in einer ganz bestimmten, winzigen Region im Nebelwald. Die Artenvielfalt in Ecuador ist stark bedroht, denn das Land weist die höchste Abholzungsrate in Südamerika auf. Im Westen des Landes verschwanden Wälder innerhalb der letzten 70 Jahre fast vollständig und mit ihnen die erstaunliche Vielfalt von Tieren und Pflanzen.

Auch der Lebensraum des Jocotoco ganz im Süden des Landes ist in Gefahr. Aus dieser Region bezieht die Kaffeerösterei Flying Roasters aus Berlin, in enger Zusammenarbeit mit den Kaffeekooperativen vor Ort, ihren Kaffee. Auf einer ihrer jährlichen Besuche bei den Kaffeeproduzenten sind sie dem Jocotoco begegnet und es entstand sofort die Idee den Schutz dieses Vogels zu fördern.

Gemeinsam mit der Jocotoco Stiftung sollen nun verbleibende Lebensräume geschützt werden. Pro Kilogramm verkauften Kaffees zahlt Flying Roasters 2 € für die Ausweitung der Naturreservate in Ecuador. Dieser Betrag wird von Rainforest Trust, dem Partner der Jocotoco Stiftung, verdoppelt, so dass die Stiftung 4 € pro Kilogramm Kaffee für den Schutz der Artenvielfalt in Ecuador einsetzen kann.

Die Jocotoco Stiftung verfügt über 160 km² Fläche, die auf elf verschiedene Reservate verteilt sind. Mit den verdoppelten Geldern sollen weitere Gebiete geschützt und wiederaufgeforstet werden. Aufgrund von intensiven Schutzmaßnahmen hat die Jocotoco Stiftung verschiedene Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben gerettet. Viele Orchideen-, Frosch- und einige Vogelarten kommen nur in den Reservaten vor, so auch der namensgebende Vogel, die Jocotoco Ameisenpitta und der Tapichalaca Frosch, der ebenfalls nur in demselben winzigen Nebelwald vorkommt.

Um die natürlichen Ökosysteme wiederherzustellen, hat die Jocotoco Stiftung mehr als 1 Million einheimischer Bäume gepflanzt. Diese Aufforstungen verbessern die Lebensbedingungen in den umliegenden Gemeinden, indem der Landbevölkerung mehr und saubereres Wasser zur Verfügung steht. Aufgrund der positiven Effekte der Aufforstungen arbeitet die Jocotoco Stiftung inzwischen weit über die Grenzen der eigenen Reservate hinaus. So werden Bäume auf Kaffeeplantagen und entlang von Flüssen gepflanzt, um Lebensräume wieder zu erschaffen und miteinander zu vernetzen.

Um dies zu erreichen, arbeiten Flying Roasters und Jocotoco Stiftung eng mit der lokalen Kaffeekooperative Apecap zusammmen, deren Kaffee die Grundlage für den Jocotoco-Espresso bildet. An dieser Stelle schließt sich der Kreis und mit diesem besonderen Kaffee aus Ecuador sind auch die KaffeetrinkerInnen auf enge Weise mit diesem Ort verbunden und können mit jeder Tasse Kaffee etwas Gutes tun.

 
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