Freitag, 20. Oktober 2017


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Filmakademie-Absolventin Astrid Schult und Professor Christoph Fromm unter den Preisträgern

Gewinner des Adolf-Grimme-Preis 2010 bekannt gegeben

Ludwigsburg, (lifePR) - Astrid Schult, Dokumentarfilm-Absolventin der Filmakademie Baden-Württemberg, wird im Rahmen des 46. Adolf-Grimme-Preises für ihren Film "Der innere Krieg" mit dem Eberhard-Fechner-Förderstipendium der VG Bild-Kunst ausgezeichnet - das gab das Grimme-Institut gestern (10.03.2010) bekannt. Unter den weiteren Preisträgern befindet sich mit Prof. Christoph Fromm auch ein Dozent der Filmakademie Baden-Württemberg. Er erhält die Auszeichnung für den ZDF-Mehrteiler "Die Wölfe", zu dem er, gemeinsam mit seinem Bruder Christoph, das Drehbuch schrieb. Die Preisverleihung, bei der insgesamt zwölf Produktionen der Wettbewerbskategorien Fiktion, Information & Kultur und Unterhaltung prämiert werden, findet am 26. März in Marl statt.

Jung-Dokumentaristin Astrid Schult und ihr Team Martin Bromber und Oliver Dressnandt (Produktion), Sebastian Bäumler (Kamera), Robert Wellié (Montage/Schnitt) sowie die Filmmusiker Christopher Bremus und Steven Schwalbe haben mit "Der innere Krieg" einen ebenso eindrucksvollen wie bewegenden Abschlussfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg geschaffen, der einen schonungslosen Blick auf das deutsch-amerikanische Leben im Schatten des Krieges hinter den militärischen Absperrungen wirft. "Der innere Krieg" entstand in Koproduktion mit dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel und portraitiert einfühlsam vier amerikanische Soldaten, die nach Auslandseinsätzen im Irak und in Afghanistan auf den US-Militärstützpunkten Landstuhl und Ramstein versuchen, einen Weg zurück in die Normalität zu finden.

Die Sonderjury des mit 15.000 Euro dotierten Eberhard-Fechner-Förderstipendiums beeindruckte die Nähe, die Astrid Schult zu ihren Protagonisten aufbauen konnte, ohne ihnen dabei zu nahe zu treten: "In ruhigen Bildern erfahren wir von den Veränderungen, die der Krieg in den Menschen auslöst, von ihren Sorgen und Hoffnungen, aber auch ihrem Schweigen über das, was sie erleben mussten. Ihr (Astrid Schults) Film - Abschlussarbeit ihres Studiums an der Filmakademie Baden-Württemberg und in der Reihe "Das kleine Fernsehspiel" gelaufen -- macht nachdenklich, weil er nichts beschönigt, sondern weil er eher mit zurückhaltender Neugierde schonungslos aufdeckt. Man spürt ihre sehr persönliche Handschrift und ihre Fähigkeiten, die Menschen sprechen und die Kamera erzählen zu lassen."

In der Kategorie "Fiktion" wird die Familiensaga "Die Wölfe" mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet, an der mit Prof. Christoph Fromm ein Dozent der Filmakademie Baden-Württemberg beteiligt war. Fromm, der gemeinsam mit seinem Bruder Friedemann das Buch zu dem Mehrteiler geschrieben hat, unterrichtet die Drehbuchklasse an der Ludwigsburger Filmhochschule.

Die Jury urteilte: "Die Fromms erneuern das Doku-Drama: Es will eine Geschichte mit dokumentarischen Anspruch sein, das Erfundene wird durch das gefundene Real-Zitat beglaubigt, das Fiktionale durch das Faktische in den Stand des So-wird-es-gewesen-sein gehoben. Dabei entsteht großes, großartig gemachtes Fernsehen, bis in die letzte Ritze fein ausgestattet. Die Wirklichkeit der Zeitläufe dringt in den Spielfilm ein, trotzdem reüssiert ihre Darstellung als Kunst."

Und last but not least kann sich Autor und Filmakademie-Absolvent Holger Carsten Schmidt, der mit gleich drei aus seiner Feder stammenden Filmen im Wettbewerb vertreten war, über einen Grimme-Preis für den ZDF-Krimi "Mörder auf Amrum" freuen.

Der Grimme-Preis gilt als wichtigste Auszeichnung für Fernsehproduktionen und wird seit 1964 jährlich an qualitativ herausragende Fernsehproduktionen vergeben. Gewürdigt werden Fernsehsendungen, die "die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehens auf hervorragende Weise nutzen und nach Form und Inhalt Vorbild für die Fernsehpraxis sein können". Die Sieger erhalten keine Geldpreise. Die diesjährige Gala wird live im Theaterkanal des ZDF übertragen.

Weitere Informationen sowie die Jurybegründungen unter www.grimme-institut.de

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