Montag, 20. November 2017


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KlimaExpo.NRW qualifiziert "LenneSchiene" für ihre Leistungsschau

Klimaschutz an der Lenne verbessert

Gelsenkirchen, (lifePR) - An der Lenne, dem längsten und wasserreichsten Nebenfluss der Ruhr, ist was los: Mit dem Projekt „LenneSchiene“ ziehen die acht Anrainer-Kommunen des Flusses an einem Strang, um ihren Fluss wieder stärker in den Lebensmittelpunkt der Anwohner zu integrieren. Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung werten die Lenne städtebaulich, ökologisch und touristisch auf, und sorgen für ein neues Lebensgefühl der 235.000 Einwohner, die zwischen Schmallenberg und Iserlohn leben. Dr. Heinrich Dornbusch, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, würdigte die Arbeit des Projekts und überreichte den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen die Urkunden für ihr Klimaschutzengagement. 

Die „LenneSchiene“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Städte Schmallenberg, Lennestadt, Plettenberg, Werdohl, Altena, Iserlohn und der Gemeinden Finnentrop und Nachrodt-Wiblingwerde. Eine zentrale Maßnahme des Projekts ist die Renaturierung von einzelnen Flussabschnitten. So werden wieder natürliche Abflussgebiete, so genannte Retentionsflächen, geschaffen, Strömungsgeschwindigkeiten reduziert und der Hochwasserschutz in der Region gestärkt. Das Projekt fördert heimische Pflanzen- und Tierarten, die das Gewässerökosystem widerstandsfähiger und langfristig anpassungsfähiger für weitere Veränderungen machen. „Klimaschutz und Klimafolgenanpassung finden direkt vor unserer Haustür statt. Das Projekt „LenneSchiene“ zeigt, wie nicht nur die Natur von solchen Maßnahmen profitiert, sondern auch die Lebensqualität von Bürgerinnen und Bürger verbessert wird. Dieses Engagement verdient es gewürdigt zu werden. Ich freue mich daher, die „LenneSchiene“ als 223. von 1.000 Schritten in unsere Leistungsschau aufzunehmen“, sagte Dr. Heinrich Dornbusch, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW. Die Landesinitiative präsentiert Projekte und Akteure, die sich in besonderer Weise für den Klimaschutz engagieren. Bis 2022 sollen so gemeinsam 1.000 Schritte in eine klimafreundliche Zukunft aufgezeigt werden, die als positive Beispiele vorangehen und zum Mitmachen anregen.

Auf 140 Kilometern Naherholung erleben

Im Rahmen des Projektes wurden auch naturnahe Freizeitangebote weiterentwickelt: Auf dem rund 140 Kilometer langen Radwanderweg „LenneRoute“ können Radfahrer sich nun an der blauen Flusskilometrierung orientieren. Grüne Hinweisschilder informieren über besondere Ziele links und rechts der Strecke. Neubauabschnitte entlang des Weges verbessern die Durchgängigkeit und Sicherheit der „LenneRoute“. Die Verantwortlichen planen in Zukunft noch weitere Verbesserungen, ein besonderer Fokus wird dabei auf der Einbeziehung der Wasserkraftnutzung entlang der Lenne liegen. Aktionstage wie "LenneLebt!" oder Attraktionspunkte wie der Bewegungspark "TalVital" in Lennestadt-Saalhausen sprechen neue Zielgruppen an und sorgen für positive Effekte in der Umwelt- und Klimaschutzwahrnehmung.

Die Urkundenübergabe der KlimaExpo.NRW fand im Rahmen der LenneKonferenz statt, auf der die Ergebnisse des Projekts „LenneSchiene“ vorgestellt und Zukunftsperspektiven für die Region diskutiert wurden.

Expo Fortschrittsmotor Klimaschutz GmbH

Die KlimaExpo.NRW ist eine landesweite Initiative, um Energiewende, Klimaschutz und die notwen-dige Anpassung an die Folgen des Klimawandels als Schubkräfte einer nachhaltigen Entwicklung für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen. Ziel der Landesgesellschaft ist es, erfolgreiche Pro-jekte in innovativen Formaten einem breiten Publikum bis hin zur internationalen Ebene zu präsen-tieren und zusätzliches Engagement für den Klimaschutz zu initiieren. Die KlimaExpo.NRW soll das technologische und wirtschaftliche Potenzial Nordrhein-Westfalens in diesem Bereich präsentieren. Sie ist zugleich Leistungsschau und Ideenlabor für den Standort NRW und das nicht nur an einem Ort und an einem Tag, sondern landesweit und das bis 2022. 2017 findet die Zwischenpräsentation der KlimaExpo.NRW in ganz NRW statt. Dieses Vorhaben wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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