Über 80 Prozent der Deutschen wollen "Sehr geehrte Frau Meier" als Anrede in geschäftlichen E-Mails

Klassische Umgangsformen immer noch angesagt laut aktueller Umfrage von Etikette Trainer International

(lifePR) ( Hamburg, )
Auch die zweite Meinungsumfrage des Netzwerks Etikette Trainer International (ETI) unter ihren Seminarteilnehmern im ersten Halbjahr 2012 bestätigt den Trend vom letzten Mal: Die meisten Deutschen fühlen sich mit konservativen Verhaltensregeln am wohlsten.

Interessant für die Werbewirtschaft, insbesondere den Direct Mailing-Bereich, ist dieses Ergebnis: So wollen 87,2 Prozent in geschäftlichen E-Mails beim Erstkontakt mit "Sehr geehrte(r) Frau/Herr..." angeschrieben werden. Häufig genutzte, vermeintlich moderne Varianten wie "Guten Tag Frau Meier" oder "Guten Tag Sabine Meier" landen weit abgeschlagen bei 7,5 bzw. 1,3 Prozent. "Hallo Frau Meier" (2,4 Prozent) und "Liebe Frau Meier" (1,3 Prozent) eignen sich ebenfalls nicht für das erste Anschreiben.

Bei Weihnachtsgrüßen per E-Mail ist die Nation gespalten. Es gibt keinen eindeutigen Favoriten: Während sich 39,4 Prozent über jeden Weihnachtsgruß freuen, halten 33 Prozent eine Mail zu diesem Anlass für "stillos", 27,6 Prozent finden das heute angemessen.

Old-School ist immer noch angesagt: Nach wie vor finden es 81,5 Prozent angenehm, wenn Ihnen jemand die Tür aufhält. Nur 17,2 Prozent sind der Meinung, dass derjenige, der zuerst da ist, die Tür öffnen sollte, und ganze 1,3 Prozent halten diese Form der Höflichkeit für überholt und sind der Meinung, das kann jeder selbst.

Ein Theaterbesuch ist für die meisten Deutschen ein besonderer Anlass - und das wird auch in der Kleidung entsprechend gewürdigt: Während 56,7 Prozent sich für diesen Anlass gern "schick" machen und 34,7 Prozent in Abendkleidung (dunkler, Anzug, kleines Schwarzes) gehen, halten 5,7 Prozent "Geschäftskleidung" für angemessen und nur 2,9 Prozent finden "Jeans und Turnschuhe" in Ordnung.

Bei der letzten Frage ging es darum, was die Deutschen davon halten, wenn sie bei einer Einladung vom Gastgeber gebeten werden, ihre Schuhe auszuziehen. Immerhin 50,6 Prozent finden das heute völlig in Ordnung, 28,4 Prozent ist das unangenehm, 18,8 Prozent fühlen sich nicht souverän in Socken und 2,2 Prozent gaben an, immer Schuhe zum Wechseln dabei zu haben.
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