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Pressemitteilung BoxID: 143397 (Ernst & Young AG)
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4. Trendbarometer: Immobilien-Investmentmarkt Deutschland 2010

Trotz anhaltender Konsolidierung bleibt Deutschland ein attraktiver Immobilien-Investmentmarkt

(lifePR) (Frankfurt, ) .
- Der IPO gewinnt als Exitmöglichkeit wieder an Bedeutung
- Wohnen im Fokus der Investoren
- Positive Einschätzung für 1a-Lagen
- Institutionelle Investoren und Family Offices bleiben 2010 stärkste Käufergruppen
- Erwartetes Transaktionsvolumen 16 bis 18 Milliarden Euro für Gewerbe und Wohnen

Deutschland wird als Immobilienstandort seit Beginn der Finanzkrise von vielen Investoren im Vergleich mit anderen Ländern positiv bewertet. Als Grund wird die geringere Volatilität des hiesigen Marktes angeführt. Auch für 2010 schätzt die überwiegende Mehrheit der Investoren und Unternehmen den deutschen Immobilien-Investmentmarkt als attraktiv ein. Im Vergleich zum vergangenen Jahr stieg die Zustimmung sogar: von 66 auf 80 Prozent. Das ist ein Ergebnis der jährlichen Trendumfrage der Ernst & Young Real Estate GmbH bei rund 100 Unternehmen und Investoren. Befragt wurden unter anderem Banken, geschlossene Immobilienfonds, Immobilien-AGs/REITs, institutionelle Investoren, Kapitalanlagegesellschaften, Opportunity/Private Equity Funds, Versicherungen und Wohnungsgesellschaften. Über 80 Prozent der Befragten rechnen allerdings damit, dass der Höhepunkt der Krise hinsichtlich der Flächennachfrage, Mieten und Zahlungsmoral noch nicht erreicht ist.

Für dieses Jahr wird ein Transaktionsvolumen von etwa 16 bis 18 Milliarden Euro bei Gewerbe- und Wohnimmobilien prognostiziert. "2010 wird das Transaktionsvolumen zwar erstmalig seit Beginn der Krise wieder anziehen, größere Gewerbe-Portfoliotransaktionen und Notverkäufe werden jedoch erst gegen Ende des Jahres erwartet", sagt Hartmut Fründ, Managing Partner der Ernst & Young Real Estate GmbH. "Der Markt befindet sich weiterhin in der Konsolidierungsphase. Obwohl die Finanzierungsvolumina zugenommen haben, sind Bestandshalter mit steigendem Leerstand und sinkenden Mieten konfrontiert", ergänzt Christian Schulz-Wulkow, Partner bei Ernst & Young Real Estate. Bei den Nutzungsarten steht das Wohnimmobiliensegment im Fokus: "Die Nutzungsart Wohnen ist mit weniger Risiko behaftet und hat bei institutionellen Investoren deutlich an Attraktivität gewonnen", kommentiert Schulz-Wulkow. 60 Prozent der Investoren wollen hier investieren. Auch Büro- und Einzelhandelsimmobilien werden 2010 noch von mehr als der Hälfte der Befragten nachgefragt.

IPO gewinnt als Exit wieder an Bedeutung

Obwohl 68 Prozent der Investoren mit erschwerten Anschlussfinanzierungen rechnen, möchten sich 63 Prozent nicht von ihren Bestandsimmobilien trennen. Wenn jedoch verkauft wird, ist der Direktverkauf für 45 Prozent der Unternehmen die favorisierte Exitstrategie. Zudem gewinnt der IPO im Jahr 2010 als Exitmöglichkeit wieder an Bedeutung: Nach einem deutlichen Rückgang 2009 (fünf Prozent) ziehen nun 13 Prozent der Befragten einen IPO in Erwägung. Der Exit über Spezialfonds wird 2010 ebenfalls wieder eine größere Rolle spielen. Eine knappe Mehrheit zweifelt 2010 an der Rückkehr von Portfoliotransaktionen im Gewerbebereich. "Eine signifikante Zunahme wesentlicher Portfoliotransaktionen im Gewerbebereich erwarten wir frühestens im zweiten Halbjahr 2010, voraussichtlich aber erst 2011", erläutert Fründ.

Positive Einschätzung für 1a-Lagen

Nahezu 90 Prozent der Befragten rechnen im Büro- und Einzelhandelssegment in 1a-Lagen mit stabilen oder sogar steigenden Preisen, während mit abnehmender Lagequalität mehrheitlich mit Preisabschlägen gerechnet wird. Der Bereich Wohnen wird positiver gesehen: 63 Prozent gehen von steigenden Preisen in Toplagen aus und nur circa ein Drittel prognostiziert sinkende Preise für Wohnimmobilien in peripherer Lage.

Institutionelle Investoren und Family Offices weiterhin größte Käufergruppe

Die überwiegende Mehrheit der Befragten geht davon aus, dass auch im Jahr 2010 Family Offices und institutionelle Investoren, vor allem Versicherungen, Spezialfonds und offene Fonds, als Käufergruppen in Erscheinung treten werden. Im Vergleich zum Vorjahr rechnet nur noch eine Minderheit der befragten Investoren damit, dass Staatsfonds und Banken als aktive Käufer auftreten werden. Opportunity und Private Equity Funds, Immobilien-AGs sowie internationale Fonds werden als die größten Verkäufergruppen im Jahr 2010 angesehen. Non-Property-Unternehmen und die öffentliche Hand werden nach Einschätzung der Befragten nur vereinzelt als Verkäufer fungieren, so die Einschätzung.

*Der Name Ernst & Young bezieht sich in diesem Profil auf alle deutschen Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. Jedes EYG Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen.

Ernst & Young AG

Ernst & Young* ist eine der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen. In der Steuerberatung ist Ernst & Young deutscher Marktführer. Ernst & Young beschäftigt rund 7.150 Mitarbeiter an 22 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Umsatz von 1,12 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 144.000 Mitarbeitern der internationalen Ernst & Young-Organisation betreut Ernst & Young Mandanten überall auf der Welt.

Ernst & Young bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung.

Die Ernst & Young Real Estate GmbH ist ein international tätiges Immobilienberatungsunternehmen in Deutschland. Ihre Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Real Estate Due Diligence und Bewertung, Beratungsleistungen bei der Veräußerung oder Akquisition großer Immobilienportfolios, Immobilienmanagement für Unternehmen der Privatwirtschaft und der öffentlichen Hand sowie integrative Beratungsleistungen im Rahmen großer Projektentwicklungen. Die Gesellschaft ist in Deutschland an sieben Standorten vertreten und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter.

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