Sonntag, 15. Juli 2018


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Steigende Preise und regionale Risiken am deutschen Wohnungsmarkt

Frankfurt am Main, (lifePR) - Der Preisanstieg am deutschen Wohnungsmarkt hat sich im laufenden Jahr auf rund 4,5 Prozent jährlich beschleunigt, der stärkste Anstieg seit rund 20 Jahren. Forciert wird der Preisauftrieb von den nach wie vor intakten günstigen Rahmenbedingungen. Die Beschäftigungslage ist gut, die Zuwanderung lässt die Bevölkerung wachsen und die niedrigen Zinsen machen selbst den Kauf teurer Wohnungen erschwinglich.

Eine gefährliche Blase hat sich zwar noch nicht gebildet, frei von Risiken ist die Lage aber keineswegs. Im Landesdurchschnitt sind die Preise gemessen am Einkommen nicht übertrieben hoch, die gesamte Verschuldung der privaten Haushalte ist moderat. Die landesweiten Mittelwerte verdecken aber, dass sich viele Haushalte wegen des kräftigen Preisanstiegs in den wachsenden Groß- und Universitätsstädten höher verschulden müssen und länger für die Kredittilgung brauchen.

Im Verlauf von 2015 hat sich die Aktivität am Hypothekenmarkt spürbar ausgeweitet. Das Wachstum des ausstehenden Hypothekenvolumens hat sich auf fast vier Prozent beschleunigt. Offensichtlich wollen viele die Chance nutzen, eine Immobilie mit einer mietähnlichen Belastung zu finanzieren. In den Wachstumsregionen wirkt die zunehmende Wohnungsknappheit preistreibend. Über kurz oder lang wird das Problem noch größer, wenn die vielen in diesem Jahr eingetroffenen Flüchtlinge auf Wohnungssuche gehen. Und erfahrungsgemäß zieht es sie vor allem in die Ballungsräume.

Damit die Ungleichgewichte am Wohnungsmarkt nicht immer größer werden, müsste die Zahl der neu gebauten Wohnungen kräftig steigen. Dem stehen allerdings vor allem fehlende Bauflächen entgegen. Außerdem belasten hohe Baukosten und eine zunehmende Regulierung des Wohnungsmarktes die Attraktivität von wohnwirtschaftlichen Investments.

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