Freitag, 24. Februar 2017


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Die DTM begibt sich auf glattes Parkett

DTM-Rennen vom 3. bis 5. Oktober in Le Mans (F)

(lifePR) (Hanau, ) Wenn die Dunlop-Techniker nach Le Mans reisen, kommen immer auch heimische Gefühle auf. Nicht nur, dass Dunlop beim 24-Stunden-Rennen an gleicher Stelle rund die Hälfte aller Gesamtsiege in der über 80-jährigen Geschichte erzielt hat. Auch die Dunlop-Gästetribüne und der berühmte Dunlop-Bogen unmittelbar nach Start und Ziel sind Zeichen der Verbundenheit der Traditionsreifenmarke mit dem Austragungsort des Endurance- Klassikers. Doch am kommenden Wochenende steht kein Langstreckenrennen auf dem Programm, sondern ein im Vergleich kurzer, knackiger Sprint: Nur gut 160 km müssen die DTM-Boliden hinter sich bringen - aber die haben es in sich. Denn neben der besonders harten Konkurrenz im Feld der populärsten Tourenwagen-Serie Europas sorgt auch die für das DTM-Rennen genutzte Bugatti-Variante der Le-Mans-Rennstrecke für prickelnde Spannung. Der 4,185 km lange Kurs bietet nämlich einen Asphaltbelag und ein Streckenlayout, die die DTM-Teams und ihren exklusiven Reifenausrüster vor besondere Herausforderungen stellen.

Sturzwerte sind entscheidend für die Performance

"Der Kurs weist eine relativ geringe Mikrorauigkeit auf", weiß Dunlop-Motorsport- Manager Michael Bellmann. "Das heißt, dass die Rennstrecke im Verhältnis zu den meisten anderen Kursen im DTM-Kalender relativ glatt ist und weniger Grip bietet." Abgesehen von der so genannten "Garage vert", einer doppelten 90-Grad-Kurve, wurde der Fahrbahnbelag seit Jahren nicht neu aspahltiert. Die Oberfläche hat sich immer mehr abgeschliffen. Die Folge: Der Belag ist relativ rutschig. Darum kommt es in Le Mans ganz besonders darauf an, eine möglichst große Bodenaufstandsfläche der Reifen zu schaffen. Beim Bremsen verkürzt sie den Bremsweg, in Beschleunigungsphasen wird eine bessere Traktion erzielt. Dement sprechend wichtig ist die optimale Abstimmung der Sturzwerte und aller beeinflussenden Parameter wie z. B. Luftdrücke und Fahrzeugsteifigkeit um die Längsachse (die so genannte Rollsteifigkeit). Denn geringe Sturzwerte, die sich auf das Brems- und Beschleunigungsverhalten positiv auswirken, können sich in den zahlreichen langgezogenen Kurven gleichzeitig negativ auswirken.

Keine Referenzwerte aus dem Vorjahr

Hinzu kommt, dass Le Mans im Vorjahr nicht Teil des DTM-Kalenders war, so dass die einzigen Referenzwerte für die Teams zwei Jahre alt sind. "Bei allen anderen DTM-Strecken können die Ingenieure der Teams und von Dunlop die Setup-Einstellungen der Vorjahrsmodelle recht genau auf die 2008er-Fahrzeuge umrechnen", erläutert Michael Bellmann. "In Le Mans stammen die einzig verfügbaren Daten aber von den Fahrzeugen der Generation 2006. Da ist eine Adaption der Werte natürlich grundsätzlich genauso möglich, aber eben für alle Beteiligten deutlich aufwändiger. Da ist eine Menge Erfahrung gefragt."

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