Die häufigsten Stresstypen

Bestimmte Frauen-Typen gehen dem Stress besonders häufig in die Falle

(lifePR) ( Kranzberg, )
Laut einer aktuellen Studie sind Frauen gestresster als Männer. Manche Frauen sind dazu noch ausgesprochene Stress-Typen.

Es waren zwar nur stressgeplagte Ratten, aber sie stehen - rein wissenschaftlich gesehen - stellvertretend für ihre menschlichen "Kolleginnen". Forscher vom Children's Hospital of Philadelphia haben bei Versuchen mit Ratten herausgefunden, warum Frauen deutlich häufiger von Stress betroffen sind als Männer: Die biochemischen Vorgänge, die in Stresssituationen im Gehirn ablaufen, unterscheiden sich je nach Geschlecht deutlich voneinander. Die Ursache: Das weibliche Gehirn reagiert sensibler auf die Ausschüttung von Stresshormonen. Innerhalb der "Stress-Risikogruppe" Frau gibt es noch besonders gefährdete Gruppierungen.

Typ Einzelkämpferin

- Typisch: Ehrgeizig, aufbrausend, ungeduldig, rastlos, traut nur sich selbst, powert durch bis zur Erschöpfung. Mischt sich in alles ein und fühlt sich für alles verantwortlich.
- Folge: Spürt weder die permanente Überforderung noch beginnende Stressschäden
- Stressfaktor: Sehr Hoch
- Hauptgefahr: Starker Burnout und jederzeit plötzlicher Zusammenbruch möglich
- Anti-Stress-Tipp: Pensum reduzieren, feste Ruhepausen einbauen, an sich arbeiten, sich zurücknehmen

Typ Perfektionistin

- Typisch: Pedantisch, überkorrekt, findet immer ein Haar in der Suppe, ist oft misstrauisch, korrigiert dauernd Leistungen anderer.
- Folge: Ist selten zufrieden, weil nie alles perfekt sein kann. Das stresst sie.
- Stressfaktor: Hoch
- Hauptgefahr: Angestauter Stress kann zum Zusammenbruch führen, weil selten alles perfekt läuft.
- Anti-Stress-Tipp: Loslassen vom Ideal des Perfekten. Öfters mal Kindern beim chaotischen Spielen zuschauen oder mitmachen. Einfach mal locker sein und andere auch locker sein lassen.

Typ Alles-Macherin

- Typisch: Will Hausfrau, Mutter und Jobberin sein. Ist oft trotzdem ruhig, freundlich, hilfsbereit, immer ansprechbar. Wirkt fast nie müde oder erschöpft.
- Folge: Wird oft von anderen ausgenutzt, spürt dies auch. Tut aber nichts dagegen um ihr Image zu erhalten.
- Stressfaktor: Hoch bis sehr hoch
- Hauptgefahr: Ihr Stress wird weder von ihr noch von anderen bemerkt. Schleichender Burnout, der nach Jahren zu vorzeitiger Hautalterung und Abnutzungsschäden führen kann.
- Anti-Stress-Tipp: Wenn schon alles auf einmal, dann "MdH" - Mach die Hälfte. Sprich Kinder und Job halbtags und wenn möglich eine Haushaltshilfe.

Typ Helferin

- Typisch: Entgegenkommend, nachgiebig, auf Harmonie bedacht, können keinen Wunsch abschlagen, versprechen oft mehr, als sie leisten können, scheuen aber eigene Herausforderungen. Verbergen ihre Wut, fühlen sich oft ängstlich oder machtlos.
- Folge: Durch zu viel Hilfsbereitschaft und zu wenig Eigenleben bildet sich eine gefährliche Mischung aus Stress und Unzufriedenheit.
- Stressfaktor: Hoch
- Hauptgefahr: Der latente Stress über Jahre äußert sich nicht mehr rein körperlich, sondern oft seelisch - z. B. in depressiven Verstimmungen
- Anti-Stress-Tipp: Immer mal klar "Nein" sagen und eigene Wünsche formulieren.

Werden Sie zum" Mich stresst so schnell nichts-Typ"!

Bei dauerhaftem Stress wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet. Dies führt zu einer Verminderung des stressabbauenden Hormons Serotonin. Die Folgen: Schlafprobleme, Magenkrämpfe und ein geschwächtes Immunsystem. Das beeinträchtigt die Lebensqualität und Leistungsbereitschaft enorm

Möglichkeiten, den Cortisol-, bzw. den Serotoninspiegel positiv zu beeinflussen:

- Ausdauersport: Joggen, Walking, Schwimmen
- Regelmäßige Ruhepausen : 3 x 15 Minuten pro Tag
- Schlaf verbessern: Leichtes Abendessen, erst 3 Stunden nach dem Essen Schlafen gehen, Abendspaziergang
- Aminosäuren ergänzen (aminoplus® neurostress, aminoplus® burnout), denn Aminosäuren wirken ausgleichend auf Stress- Botenstoffe (Sertonin) im Hirn

Maßnahmen zum Stressabbau

- Besseres Zeitmanagement: Auch mal "Nein" sagen, nicht zu viel Freizeitstress neben dem Job.
- Innehalten: Gerade in der Stressphase Minipausen
- Bewusst entspannen: Yoga, Meditation, Tiefenatmung
- Entspannt duschen: Warmes Wasser ein paar Minuten "genussvoll über den Körper strömen lassen
- Verdauungssystem beruhigen: Ernährung auf ballaststoffreich und fleischarm umstellen. Zur Harmonisierung eine 14 tägige Kalmuskur mit pflanzlichen Bitterstoffen aus Kalmus, Angelikawurzel, Melisse, Enzianwurzel und Wermutkraut (Abdomilon® N) - 1 x pro Quartal ist ideal.
- Verspannungen lösen: Techniken zur Muskelrelaxation lernen
- Massieren Sie sich gegenseitig, Streicheleinheiten tun Körper und Seele gut.
- Entspannende Bäder und Saunaabende
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