Indische Entdeckungen

Djoser-Reise nach Ostindien und auf die Andamanen

(lifePR) ( Köln, )
Zugegeben: Wer heutzutage ein unbekanntes Stück Erde suchen wollte, würde keins mehr finden. Dennoch gibt es Weltgegenden, die mehr als andere daran erinnern, wie abenteuerlich das Reisen einst gewesen sein muss. In eine solche geheimtippverdächtige Region führt eine 24-tägige Fernreise des Veranstalters Djoser. Ihr Ziel ist der tiefe Osten Indiens mit seinen besonderen Tierwelten, verwunschenen Tempeln und indigenen Volksstämmen, deren Alltag von einer jahrtausendealten Tradition bestimmt wird. Den Gipfel der Abgeschiedenheit wiederum verkörpern die Andamanen, auf denen elf Tage vorgesehen sind. Der Archipel liegt näher an Thailand als an Indien, ist touristisch kaum erschlossenen und kommt darum der Vorstellung vom Paradies faszinierend nahe.

Über Hyderabad und die Hafenstadt Visakhapatnam am Golf von Bengalen geht es zum Auftakt durch eine tropische Bilderbuchlandschaft nach Desia im Bundesstaat Odisha. Dort liegt ein Camp, das für vier Nächte das Zuhause der Gruppe und Ausgangspunkt für mehrere Exkursionen ist. Der Reiz daran: Odisha beherbergt die Heimat der Adivasi. Unter dem Oberbegriff, der so viel wie „erste Bewohner“ bedeutet, sammeln sich mehr als 35 traditionelle Volksstämme, von denen jeder seine eigene Kultur, Sprache und Kleidung besitzt. Mit ihren Tätowierungen, Lendenschurzen und Schmuckartefakten machen sie glauben, die Entwicklung zum 21. Jahrhundert sei völlig an ihnen vorübergegangen. Die Teilnehmer besuchen mehrere Stammesmärkte, wo verschiedene Gruppen regelmäßig zusammenkommen. Von einem lokalen Guide erfahren sie dabei viel Interessantes über die indigene Welt, zu der beispielsweise die stammübergreifende Gleichberechtigung der Frauen zählt – in Indien sonst alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Das nächste Ziel heißt Chilika am gleichnamigen See. Hier befindet sich der größte Überwinterungsort für Zugvögel in ganz Indien – mehr als 150 verschiede Vogelarten tummeln sich entlang der Ufer und lassen sich dort wunderbar beobachten. Eine spätere Bootsfahrt wartet indessen mit einer anderen tierischen Attraktion auf: Im Chilika-See lebt der seltene Irawadi-Delfin. Wer mit ein bisschen Glück seinen kugeligen Kopf aus dem Wasser ragen sieht, wird diesen lustigen Anblick nicht mehr so schnell vergessen.

Auf dem Weg nach Kalkutta ist es die gut 800 Jahre alte, atemberaubend filigran verzierte Tempelanlage von Konarak, die den Besucher gefangen nimmt. In unzähligen Steinreliefs von Gottheiten, Tänzern und Musikern zeigt sie den gesamten hinduistischen Mikrokosmos. Der dem Gott Surya gewidmete Sonnentempel ist der wahrscheinlich prachtvollste seiner Art in Indien. Und obendrein eine ungemeine Frivolität: Vor allem die rund 40 Meter in den Himmel ragende Versammlungshalle ist übersät mit expliziten erotischen Darstellungen voller Details, in denen sich das Auge über Stunden verlieren kann.

Im Anschluss erreicht die Gruppe Kalkutta, das am zwölften Tag der Reise jedoch lediglich als Abflugort nach Port Blair auf South Andaman Island fungiert. In der Verwaltungsmetropole der Andamanen kann das berüchtigte Kolonialgefängnis besucht oder eine abendliche Lichtshow erlebt werden – sehr viel mehr ist hier nicht los. Aber das macht nichts. Schließlich besteht die eigentliche Attraktion im Flair völliger Weltabgeschiedenheit, das hier in jedem Winkel zu nisten scheint. Eine Fahrt führt anderntags in den nördlichen Teil der Insel und erlaubt unterwegs einen exotischen Spaziergang durch die bizarre Welt der Mangrovenwälder.

Bei Diglipur auf der Nordinsel beziehen die Teilnehmer ein Resort nahe der Küste. Von hier sind Wanderungen zu den nahen Schlammvulkanen möglich, doch nicht wenige werden wohl den Strand vorziehen – eine Wahl, die sie mit verschiedenen Schildkrötenarten teilen, die hier zwischen Dezember und März ihre Eier ablegen. Das koloniale Erbe wiederum kommt zum Vorschein bei einem Besuch von Ross Island mit seinen malerisch überwucherten Ruinen aus der Zeit der britischen Herrschaft.

Tauchmöglichkeiten an unberührten Riffen mit verschiedenen, völlig intakten Korallenarten bietet die Insel Havelock, in deren Gewässern sich das Who is Who der Fischwelt zu tummeln scheint. Doch es verbietet sich fast, zu viel Zeit unter Wasser zu verbringen: Die zuckerweißen Strände des Radhanagar und des Elephant Beach in der türkisblauen Andamanensee gelten schließlich als die schönsten ganz Indiens.

Der Kontrast zur letzten Station der Reise könnte größer nicht sein: Der Moloch Kalkutta ist die siebtgrößte Stadt Indiens, ein großartiges Durcheinander aller erdenklicher Sinnesreize und eine faszinierende Herausforderung für jeden wahren Traveller. Allein an der Architektur aus Kolonialzeiten kann man sich kaum sattsehen: Der vorherrschende Raj-Stil ist eine wilde Mischung aus Gotik, Renaissance, viktorianischen und hinduistischen Elementen. Dazwischen brandet das indische Alltagschaos, glitzern religiöse Stätten wie der Jain-Tempel Paresnath, feiern Basare wie der Blumenmarkt am Hoogli-Fluss die Farbe in all ihrer Buntheit. So setzt Kalkutta noch einmal ein kraftvolles Ausrufezeichen hinter die Reiseeindrücke und garantiert, dass sie ein Leben lang im Kopf bleiben.

Djoser bietet die Reise ab 2995 Euro an. Inbegriffen sind Flüge, Transfers und Übernachtungen. Die nächsten verfügbaren Termine im Jahr 2019 sind der 5. Oktober und der 9. November. Im Jahr 2020 startet die Reise am 4. Januar sowie am 8. Februar. Weitere Informationen sind online einzusehen unter www.djoser.de.
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