Mittwoch, 13. Dezember 2017


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Grünes Licht für Abenteuer

Wanderreise von Djoser Reisen nach Costa Rica

Köln, (lifePR) - Grün sei der Farbreiz, der wahrgenommen wird, wenn Licht mit einer spektralen Verteilung ins Auge fällt, bei der fast nur Wellenlängen zwischen 520 und 565 Nanometer vorkommen, schreibt Wikipedia. So kann man es natürlich sagen. Aber wie jeder weiß, ist Grün viel mehr. Nämlich die Farbe des Lebens und der Hoffnung, der Harmonie und der Erneuerung – mithin Eigenschaften, die man auch dem Reisen zuschreibt. Nicht zuletzt deswegen bietet der Veranstalter Djoser eine Reise für alle, die sich kaum sattsehen können an dieser Farbe. Sie führt in die vor Chlorophyll strotzenden Regenwälder Costa Ricas – und damit vor Augen, wie gleichermaßen entspannend und anregend die unermesslich vielen Grüntöne wirken können. In Costa Rica meint man sie nahezu alle zu erleben. Was auch an der Art der Fortbewegung liegt: Die 15-tägige Reise aus dem Programm Djoser Aktiv ist eine Wandertour.

San José hat Touristen zwar einiges zu bieten, doch die Attraktionen von Costa Ricas Hauptstadt sollen zunächst keine große Rolle spielen. Vielmehr geht es schon am ersten Tag zum Wandern ins Reservat Locos por el Bosque, was so viel wie „Verrückt nach Wald“ bedeutet. Und das ist alles andere als untertrieben. Auf und ab schlängelt sich der Weg durch einen bizarren botanischen Traum, der auch als biologischer Korridor für die Tiere zweier Nationalparks fungiert. Unterwegs überquert die Gruppe den Fluss Cajón und gelangt zum donnernden Trocha-Wasserfall, wo ein 70 Meter aufragender Aussichtspunkt sagenhafte Blicke auf die überbordende Vegetation erlaubt.

Im Nordwesten von San José liegt der Nationalpark Arenal, der dem gleichnamigen aktivsten Vulkan Costa Ricas gewidmet ist. Nachdem er etwa 400 Jahre lang keine Aktivität zeigte, spuckt der Kegel mittlerweile gelegentlich Gesteinsbrocken und wächst jährlich um mehrere Meter, da sich rund um seinen Kraterrand Lava anhäuft. Hier stehen verschiedene Wanderwege zur Verfügung, auf denen man beispielsweise erstarrte Lavafelder erkunden kann. Der Bruder des Arenal, der Vulkan Cerro Chato, wird einen Tag später bestiegen – bis zu seinem formvollendeten, mit smaragdgrünem Wasser gefüllten Krater. Beim Abstieg über die Ostseite erreichen die Teilnehmer unter anderem einen Katarakt mit Naturpool, in dem es sich toll baden lässt.

Durch die geologischen Bedingungen seiner Lage zwischen zwei Ozeanen ist Costa Rica ein Paradies für Vulkanliebhaber. Sie werden auch das nächste Ziel lieben: Den Rincón de la Vieja nennen Forscher einen Komplexvulkan, weil er aus mehreren Typen besteht. Zudem liegt an seinen Flanken einer der letzten primären Trockenwälder Costa Ricas. Hier schwingen sich Brüllaffen von Baum zu Baum, hängen Faultiere im Geäst, stromern Nasenbären durch die grüne Natur. Auf der Wanderung blitzt jedoch auch eine weitere Farbe auf: Der Rio Celeste ist von einem so aberwitzig funkelnden Hellblau, dass man seinen Augen kaum traut. Doch die magisch scheinende Leuchtkraft ist durchaus von dieser Welt: Große Mengen Schwefel und Karbonat im Wasser erzeugen ihre unglaubliche Intensität.

Zum Hauptkrater des Rincón de la Vieja führt einen Tag später eine herausfordernde Wanderung. Man erlebt auf ihr unterschiedliche Vegetationszonen, kommt vorbei an blubbernden Schlammlöchern, kleinen Kratern und rauchenden Geysiren. Schließlich gelangt man auf eine Höhe von 1800 Metern, wo ein unvergessliches Panorama wartet, das den Betrachter auf der Landkarte verortet: Es reicht dort oben eine kleine Drehung mit dem Kopf, und man kann – gutes Wetter vorausgesetzt – gleichzeitig die Karibik, den Pazifik sowie den Nicaraguasee in den Blick nehmen.

Eine mit Feuchtigkeit vollgesogene Natur voller dicker Moospolster und mystisch wirkender Farne begeistert in der Nebelwaldregion Monteverde. Die Gruppe wandert dort durch das Santa Elena-Reservat, das den Quetzal beheimatet, den legendären, aber raren Vogel Mittelamerikas. Um ihn zu erspähen, braucht man gute Augen: Der Quetzal besitzt zwar eine scharlachrote Brust, der Rest seines Gefieders ist jedoch metallicgrün und im Dickicht nicht ohne Weiteres auszumachen. Im noch berühmteren Monteverde Reservat stehen tags darauf mehrere Wanderungen zur Auswahl. Eine davon führt zum 1600 Meter hohen Aussichtspunkt La Ventana, an dem man erleben kann, mit welcher Kraft sich die feuchten Passatwinde vom Atlantik zum Pazifik bewegen.

Der Nationalpark Manuel Antonio liegt nahe der Stadt Quepos an der Pazifikküste. Obwohl er der kleinste ist, gilt er doch als der beliebteste des ganzen Landes. Auf einer herrlichen Regenwaldwanderung lassen sich in ihm Tiere von Kapuzineräffchen über Leguane bis zu bunten Vogelarten entdecken. Weil der Pazifik allerdings kaum weniger beeindruckt, sieht das Programm auch einen Tag zum Relaxen am Strand vor. Oder soll es zur Abwechslung ein wenig costa- ricanischer Alltag sein? Auch der findet sich in Quepos.

Zurück im Landesinneren umweht die Reisenden die kühle Bergluft von San Gerardo de Dota – eine dörfliche, vom Tourismus kaum beachtete Idylle, die Mittelpunkt für schöne Wanderungen ist. Eine davon startet am knapp 3400 Meter hohen Cerro de la Muerte oberhalb der Baumgrenze mit erhabenen Blicken über das grün wogende Laubmeer ringsum. Dann geht es durch drei Vegetationszonen zurück nach San Gerardo de Dota, wo man einige Spas findet, um sich wieder zu erholen. Und das lohnt sich, denn am nächsten Tag steht eine fünfstündige Wanderung bei Providencia auf dem Programm, auf der man drei Regenwaldtypen und nicht weniger als 14 verschiedene Ökosysteme kennenlernt.

In San José ist am Schluss der Reise Zeit für ein wenig Großstadtleben. Auf dem Mercado Central kann man bunte Fruchtpyramiden bestaunen und noch einmal landestypische Spezialitäten wie Gallo Pinto essen – eine zwischen Maisfladen servierte Mischung aus Bohnen, Käse, Rührei, Sauerrahm und Huhn. Darüber hinaus beeindrucken Sehenswürdigkeiten wie das neoklassizistische Teatro Nacional oder das präkolumbische Goldmuseum zwar durchaus. Doch dem Naturspektakel der immergrünen Regenwälder Costa Ricas das Wasser reichen – das können sie nicht.

Djoser bietet die Reise ab 2295 Euro an. Inbegriffen sind Flüge, Transfers, Übernachtungen und Eintrittsgelder für Nationalparks im Wert von 250 Euro sowie ein lokaler Wanderguide. Der nächste Termin ist der 2. November 2017. Weitere Informationen sind online einzusehen unter www.djoser.de.

Djoser Reisen GmbH

Der Anbieter von Gruppenreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind. Darüber hinaus gibt es seit 2007 auch Djoser Junior. Das Programm bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.

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