Montag, 20. August 2018


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PostFinance und Sozialpartner einigen sich

Konsultationsverfahren

Bern, (lifePR) - .
- PostFinance lagert nächsten Sommer die Belegverarbeitung an Swiss Post Solutions aus.
- Bezüglich Rahmenbedingungen fanden Gespräche mit den beiden Sozialpartnern statt.
- Es wurden weitreichende Abfederungsmassnahmen vereinbart.
 
Mitte November 2017 hat PostFinance kommuniziert, dass sie im kommenden Jahr vier Massnahmen aus ihrem Strategieprogramm Victoria umsetzen wird. Eine dieser Massnahmen ist die Auslagerung der Belegverarbeitung an die Konzerngesellschaft Swiss Post Solutions (SPS). In den vergangenen Wochen fanden zwischen PostFinance und den zwei unterschriftsberechtigten Sozialpartnern Personalverband transfair und Gewerkschaft syndicom Gespräche zur konkreten Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für diesen Betriebsteilübergang statt.

Lohngarantie, Mobilitätspauschale, zusätzliche Ferientage

In der Zwischenzeit sind die Gespräche zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen. Die Parteien haben sich auf Abfederungsmassnahmen geeinigt, die deutlich über die gesetzlichen bzw. die im Gesamtarbeitsvertrag vorgesehenen Leistungen hinausgehen. So wurde unter anderem die Lohngarantie ab Übertritt zu SPS von 12 auf 21 Monate bis 29. Februar 2020 verlängert. Mitarbeitende, die von einem Wechsel des Arbeitsorts betroffen sind, erhalten zusätzlich während 21 Monaten eine Mobilitätspauschale von 200 Franken pro Monat. Und den Mitarbeitenden in Bellinzona und Bulle werden aufgrund des langen Arbeitswegs bis 29. Februar 2020 pro rata temporis fünf zusätzliche Ferientage pro Jahr gewährt.

«Wenn Sozialpartner mit Unternehmen verhandeln, tun sie das bisweilen mit harten Bandagen. Das gehört dazu. Und dass sich Gewerkschaften grundsätzlich nicht mit einer Auslagerung einverstanden erklären können, ist nachvollziehbar. Umso mehr freut es mich, dass wir gemeinsam mit unseren Sozialpartnern Kompensationsmassnahmen vereinbaren konnten, die die persönliche Situation der betroffenen Mitarbeitenden verbessern. Das Resultat beweist, dass PostFinance es versteht, ihre wirtschaftlichen Interessen und ihre soziale Verantwortung als Arbeitgeberin gleichzeitig wahrzunehmen. Das ist wichtig», zeigt sich Gabriela Länger, Leiterin Arbeitswelt von PostFinance, zufrieden.

SPS will wachsen und braucht qualifiziertes Personal

Damian Baer, Leiter SPS Schweiz, betont: «Das Dokumentenmanagement ist unser Kerngeschäft, und wir sind in diesem Bereich in der Schweiz und in anderen europäischen Ländern Marktführerin. Wir wollen in den kommenden Jahren weiter wachsen. Dafür sind wir auf qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Entsprechend freue ich mich, wenn möglichst viele Kolleginnen und Kollegen von PostFinance unser Angebot annehmen und uns ab kommendem Sommer mit ihrem wertvollen Know-how unterstützen.»

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