Igor Mitoraj

DIE GALERIE Frankfurt am Main und das AUSWÄRTIGE AMT präsentieren gemeinsam Skulpturen des international renommierten Künstlers anlässlich des 50. Jubiläums des Élysée-Vertrags im Auswärtigen Amt in Berlin

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
Aus Anlass des 50. Jahrestages der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages am 22. Januar 1963 präsentiert das Auswärtige Amt in Kooperation mit DIE GALERIE Frankfurt am Main den international renommierten Bildhauer Igor Mitoraj in seinen Gebäuden in Berlin.

Mitoraj ist sowohl aus biographischer als auch künstlerischer Sicht geradezu prädestiniert, die nach dem Ende des II. Weltkriegs geschaffenen (Kultur-)Beziehungen innerhalb eines geeinten Europas zu repräsentieren. Sein eindrucksvoller Werdegang - eines in Deutschland inmitten der Schrecken und Wirren des II. Weltkriegs geborenen Künstlers - wäre ohne die weitere friedvolle Entwicklung in Europa nicht möglich gewesen.

Geboren wurde Igor Mitoraj am 26. März 1944 im deutschen Oederan, einer Kleinstadt im heutigen Sachsen, als Sohn einer polnischen Mutter und eines französischen Vaters. Nach dem Ende des II. Weltkriegs kehrt die Mutter mit ihrem Sohn nach Krakau zurück. Hier studiert Igor Mitoraj Kunst an der Krakauer Kunstschule sowie an der Kunstakademie Krakau. Anschließend siedelt er nach Paris über, wo er sich 1968 an der École Nationale Supérieure des Beaux Arts einschreibt. In Paris präsentiert er 1974 mit großem Erfolg die erste Einzelausstellung seiner Skulpturen in der Galerie La Hune. Nach einer 1979 erfolgten Reise ins italienische Pietrasanta und zu den bekannten Steinbrüchen von Carrara richtet er sich 1983 ein Atelier in Pietrasanta ein, lebt aber bis heute weiterhin auch in Frankreich.

Seit den 1980er Jahren steigt seine Bekanntheit stetig; internationale Einzelausstellungen und Einladungen für Großausstellungen sowie Aufträge für Arbeiten im öffentlichen Raum folgen regelmäßig. Heute gehört Igor Mitoraj zu den renommiertesten zeitgenössischen Bildhauern Europas. Seine skulpturalen Werke befinden sich in zahlreichen führenden Museen und öffentlichen Sammlungen und prägen viele öffentliche Plätze unserer europäischen Städte. In den Werken des Künstlers spiegeln sich nicht zuletzt seine persönlichen Erfahrungen wider: In einzigartiger Weise verbindet er in seinen Skulpturen das antike Ideal vollkommener ewiger Schönheit mit dem Motiv der Vergänglichkeit und der Infragestellung aller irdischen Perfektion.

Die sinnlich wahrnehmbare Dialektik in den Skulpturen Mitorajs liegt zwischen dem Ideal der antiken Schönheit und ihrem Bruch, zwischen der Verbeugung vor ihrer Vollkommenheit und der Verneinung ihrer Dauer. Mit dem künstlerischen Rückgriff auf die Ideale der Antike vermitteln Mitorajs Bronzeskulpturen visuell darüber hinaus eine "zutiefst europäische" Weltanschauung, die sich an den Interessen, den Werten und der Würde des einzelnen Menschen orientiert. Dieses humanistisch geprägte Weltbild, basierend auf den Prinzipien von Toleranz, Frieden und Freiheit, entspricht dem Leitgedanken der Europäischen Union und insbesondere der deutsch-französischen Freundschaft als Motor der europäischen Einigung.
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