Dienstag, 21. Februar 2017


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Familienunternehmer: Kein deutsches Gold für Griechenland

Zur Euro-Finanzminister-Konferenz: Idee eines EWF wird nur durch konkrete Sanktionsinstrumente sinnvoll

(lifePR) (Berlin, ) DIE FAMILIENUNTERNEHMER fordern von Bundesfinanzminister Schäuble auf der Euro-Finanzminister-Konferenz eine harte Verhandlungslinie gegenüber Griechenland. "Die Idee eines Europäischen Währungsfonds kann nur sinnvoll sein, wenn sie den Wachstums- und Stabilitätspakt mit konkreten Sanktionsinstrumenten ausstattet. Er darf keinesfalls zum Transferinstrument für Finanzhilfen verkommen. Das wäre ein 'Bailing-out' und damit Bruch des Vertrags von Maastricht. Weder unsere Steuergelder noch das Gold der deutschen Bundesbank dürfen als Verfügungsmasse für eine unverantwortliche Schuldenpolitik anderer Euro-Länder missbraucht werden", erklärte Patrick Adenauer, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.

Griechenland muss sich an den Sanierungsanstrengungen der Iren orientieren - entweder freiwillig oder durch die Euro-Gemeinschaft durchgesetzt. Direkte Hilfen dürfen schon deshalb nicht geleistet werden, weil sonst umgehend die nächsten Euro-Länder Schlange stehen, deren Regierungen vor unpopulären Sanierungsschritten zurückschrecken.

"Es ist ernüchternd: mehrere Euro-Staaten haben die Vorzüge der Euro-Zone ausgenutzt. Frühere Weichwährungsländer erhielten den stabilen Euro und damit deutlich niedrigere Zinsen, die die Menschen in den Hartwährungsländern über Jahrzehnte vorher unter großen Anstrengungen erarbeitet haben. Zusätzlich wurden die südlichen Euro-Staaten erheblich aus den EU-Strukturfonds und damit wieder von den Hauptgeberländern der Gemeinschaft gefördert. Die einzige Gegenleistung dafür sollte laut Vertrag von Maastricht eine konsequente Haushaltsdisziplin sein. Diese wurde durch Bilanztricks der Regierungen umgangen. Jetzt die Steuerzahler in den disziplinierteren Staaten dafür einstehen zu lassen, würde nur zu weiterer Maßlosigkeit und Missbrauch einladen", unterstrich Adenauer.

Die Familienunternehmer - ASU e.V.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ehemals Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer - ASU ) folgen politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Maximen Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung. Familienunternehmer repräsentieren verantwortliches Unternehmertum: sie haften mit ihrem Kapital, sind in ihrer Region verwurzelt und stehen für eine nachhaltige Unternehmens- und Personalpolitik. Dieser Unternehmertypus und ihr ordnungspolitisches Wertegerüst machen die Familienunternehmer zu idealen Bot­schaftern der sozialen Marktwirtschaft. Die rund 5.000 Mitgliedsunternehmen erwirtschaften einen Jahresumsatz von ca. 300 Mrd. Euro (Vgl. BIP Deutschland: rund 2.400 Mrd. Euro). Über 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind eigentümergeführte Familienunternehmen.

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