Dienstag, 21. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 680604

Studentenwerke: Staatlicher Finanzierungsanteil stagniert bei weniger als 9%

Berlin, (lifePR) -
Deutsches Studentenwerk (DSW) mit neuen Zahlen zur Finanzierung der Studentenwerke
Zuschüsse oder Finanzhilfen der Bundesländer im Jahr 2016 bei 8,7% der Gesamteinnahmen (2015: ebenfalls 8,7%)
Studentenwerke erwirtschaften 63% ihrer Einnahmen über ihre Wohnheime und ihre Hochschulgastronomie
Semesterbeiträge der Studierenden machen mehr als 18% der Einnahmen aus der Studentenwerke


Der staatliche Finanzierungsanteil der 16 Bundesländer für ihre Studenten- und Studierendenwerke liegt weiterhin bei weniger als 9% ihrer Einnahmen, ist aber von 2015 bis 2016 nicht noch weiter zurückgegangen. Das teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit, in welchem die 58 Studenten- und Studierendenwerke zusammengeschlossen sind.

Gemäß der neuen DSW-Publikation „Studentenwerke im Zahlenspiegel 2016/2017“ machen die Zuschüsse oder Finanzhilfen der Bundesländer im Jahr 2017 8,7% der Gesamteinnahmen der Studentenwerke aus – das ist exakt der gleiche Anteil wie im Jahr 2015 zuvor. Anfang der 1990er Jahren trugen die Länder noch rund 25% der Einnahmen der Studentenwerke bei.

„Das ist noch nicht die Trendwende, die wir brauchen, aber immerhin scheint der stete Abwärtstrend der vergangenen Jahre beim staatlichen Finanzierungsanteil zumindest abgebremst“, kommentiert Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), die Zahlen.

„Angesichts der Rekordzahl von Studierenden, angesichts der extrem angespannten Wohnsituation für die Studierenden in vielen Hochschulstädten gilt: Die Studentenwerke benötigen dringend mehr staatliche Unterstützung“, so Meyer auf der Heyde weiter. „Die soziale Infrastruktur, die die Studentenwerke bereitstellen, ist mit dem Anstieg der Studierendenzahl nicht in gleichem Maße mitgewachsen; hier besteht großer Nachholbedarf.“

63% ihrer Gesamteinnahmen von 1,737 Milliarden Euro erwirtschafteten die Studentenwerke im vergangen Jahr selbst,  durch Umsatzerlöse aus ihren Studierenden­wohnheimen und hochschulgastronomischen Einrichtungen. Die Semesterbeiträge der Studierenden machen inzwischen mit 18,2% mehr als das Doppelte der Einnahmen der Studentenwerke aus als die Mittel der 16 Bundesländer.

Broschüre „Studentenwerke im Zahlenspiegel 2016/2017“ zum Download (120 Seiten, 1,5 MB):
https://www.studentenwerke.de/de/content/studentenwerke-im-zahlenspiegel-20162017

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Wissenschaft und Kunst im Dialog: In der Bionik wird die Strömungslehre durch Tanzkonzepte bereichert

, Bildung & Karriere, Hochschule Bremen

Dass im Internationalen Studiengang Bionik die Vorlesung „Strömungsmechanik“ mit kombinierter Übung stattfindet, ist auf den ersten Blick an...

Kein Weihnachtsgeld in der Elternzeit

, Bildung & Karriere, ARAG SE

Ein Arbeitgeber muss Angestellten in der Elternzeit grundsätzlich kein Weihnachtsgeld zahlen, wenn dies tarif- oder arbeitsvertraglich während...

Weihnachtsgeld für Teilzeitkräfte

, Bildung & Karriere, ARAG SE

Eine Kürzung des Weihnachtsgeldes um zum Beispiel 1.000 Euro einheitlich für Voll- und Halbtagskräfte benachteiligt die Teilzeitbeschäftigte­n....

Disclaimer