Samstag, 18. August 2018


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Tue Gutes und rede (mehr) darüber: Eine halbe Milliarde Euro für die Kulturelle Bildung

BMBF startete zweite Phase von "Kultur macht stark" mit einem Fachtag in Berlin

Berlin, (lifePR) - Gestern startete in Berlin mit einem Fachtag im Bundesbildungsministerium (BMBF) die zweite Phase des Programmes "Kultur macht stark" von 2018 - 2022.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat die Entwicklung und Umsetzung des Programms von Anfang an intensiv begleitet.

Zielgruppe der kulturellen Bildungsangebote von "Kultur macht stark" sind 3- bis 18-jährige Kinder und Jugendliche, die in Verhältnissen leben, die den Zugang zur Bildung erschweren. Die Angebote sind außerschulisch und werden von Bündnissen mit mindestens drei lokalen Partnern durchgeführt. Dabei steht die gesamte Bandbreite der kulturellen Bildung offen – von der Alltagskultur über die Literatur und die Musik bis hin zum Theater und Zirkus.

In der ersten Programmphase von 2013 – 2017 wurden bundesweit über 16.000 Maßnahmen durchgeführt. Über 500.000 Kinder und Jugendliche wurden in den Projekten erreicht.  Das Programm wurde von 32 zivilgesellschaftlichen Programmpartnern umgesetzt. Das BMBF stellte von 2013 bis 2017 insgesamt 220 Millionen Euro für die Durchführung des Programmes zur Verfügung.

Für die zweite Programmphase wurde ebenfalls 32 zivilgesellschaftliche Programmpartner in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt. Das BMBF stellt von 2018 bis 2022 insgesamt 250 Millionen Euro zur Verfügung, 30 Millionen Euro mehr als in der ersten Phase.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Tue Gutes und rede darüber, ist nicht gerade das Motto des Bundesbildungsministeriums. Fast eine halbe Milliarde Euro stellt das Ministerium von 2013 – 2022 für "Kultur macht stark" zur Verfügung. Das Programm ist damit das größte Förderprogramm zur kulturellen Bildung in Deutschland. Das Programm ist erfolgreich, das Bundesprogramm kann eine adäquate Menge von Kinder und Jugendliche vor Ort zu erreichen und das Programm macht deutlich, dass der Bund seine Verantwortung für die kulturelle Bildung wahrnimmt. Schade, dass das Ministerium diese Erfolge nicht viel deutlicher in der Öffentlichkeit kommuniziert.“

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