Mauerfall - Einigungsvertrag - Bundeskulturpolitik

Ohne den Fall der Mauer wäre Monika Grütters heute nicht Kulturstaatsministerin

(lifePR) ( Berlin, )
Als am Abend des 09. November 1989, morgen vor 25 Jahren, die Berliner Mauer fiel, war das auch die Geburtsstunde der Bundeskulturpolitik in Deutschland. Durch den am 29. September 1990 in Kraft getretenen Einigungsvertrag (Artikel 35) konnte der Bund das erste Mal in großem Umfang Kultur in den Kommunen und Ländern auf dem Gebiet der ehemaligen DDR fördern.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Die kulturelle Substanz in den neuen Ländern, das war die Grundaussage von Artikel 35 des Einigungsvertrages, darf keinen Schaden nehmen. Zu diesem Zweck sah der Einigungsvertrag eine Mitfinanzierung zum Erhalt der kulturellen Infrastruktur durch den Bund in Ausnahmefällen vor. Da die alten Bundesländer äußerst zurückhaltend bei der Übernahme von Kulturfinanzierungen in den neuen Ländern waren, wuchs der Einfluss des Bundes stetig und war letztendlich, trotz der im Grundgesetz festgeschriebenen Kulturverantwortung der Länder, das Eingangstor für eine eigenständige Bundeskulturpolitik. Ohne den Fall der Mauer, da bin ich sicher, wäre Monika Grütters heute nicht Kulturstaatsministerin und einen Kulturausschuss im Deutschen Bundestag würde es ebenfalls nicht geben."

- Lesen Sie den Artikel 35 des Einigungsvertrages hier nach.
- Informationen über die Entwicklung der jüngsten Kulturpolitik finden Sie hier.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.