Kinderschutz braucht ehrenamtliches Engagement

Pressemitteilung des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Bayern e.V. zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember 2011

(lifePR) ( München, )
Der Internationale Tag des Ehrenamtes ist ein jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Beim Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) arbeiten sowohl der gesamte Vorstand als auch ein Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - bundesweit über 10.000 - in den Orts- und Kreisverbänden ehrenamtlich.

"Ehrenamtliches Engagement schafft Gemeinschaft, knüpft soziale Netze, stiftet Vertrauen und gibt Menschen Sicherheit, Halt und Geborgenheit. Es stellt die tragende Säule des Kinderschutzbundes dar und ist unverzichtbar", erklärt Ekkehard Mutschler, Vorsitzender des Deutschen Kinderschutzbundes Landesverband Bayern e.V. "Wichtige Angebote, wie zum Beispiel die Beratungstelefone für Eltern und Kinder, der Begleitete Umgang für Trennungs- und Scheidungskinder, die Familien-, Behörden- und Klassenpaten, aber auch die zahlreichen individuellen Angebote der örtlichen Kinderschutzbünde, wären ohne die freiwilligen Helfer nicht umsetzbar."

Die enge Zusammenarbeit auf Augenhöhe der Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen stellt dabei eine Besonderheit dar und macht die Stärke des Verbandes aus. Allerdings legt der DKSB Wert darauf, dass das Ehrenamt nicht als Lückenbüßer sondern als - unverzichtbare - Ergänzung von sozialen Dienstleistungen verstanden wird.

"Unsere Erfahrungen zeigen, dass das Bürgerschaftliche Engagement unterstützende und sichernde, angemessene und ermutigende Rahmenbedingungen in allen Gesellschafts- und Politikbereichen braucht", so Mutschler weiter.

Aus diesem Grund begrüßt der DKSB LV Bayern den Internationalen Tag des Ehrenamtes, der auf die Bedeutung des Ehrenamtes aufmerksam macht und dessen Ziel es ist, ehrenamtliches Engagement zu fördern und zu unterstützen.

Die vielen Tätigkeitsfelder des ehrenamtlichen Engagements im DKSB reichen vom Vorstand eines Orts-, Kreis- oder Landesverbandes und des Bundesverbandes bis zum direkten Kontakt mit Kindern und Familien, beispielsweise als Familienpate. "Trotz der unterschiedlichen Aufgabenbereiche existiert ein verbindendes Element bei den Ehrenämtern im DKSB: Der Einsatz für Kinder und der Wille, etwas in der Gesellschaft zu bewegen", so Christian Strohmeier, Geschäftsführer des DKSB Landesverband Bayern e.V., "Deshalb ist uns die Qualität ehrenamtlicher Arbeit besonders wichtig."

Alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter absolvieren beim Kinderschutzbund eine fundierte, 72-stündige Ausbildung und Weiterbildungen, die sie für ihre verantwortungsvolle Arbeit mit den Kindern und Familien qualifizieren. Den Ausbildungen liegen die UN-Kinderrechtskonvention sowie die Prinzipien des Helfenden Handelns, die das Wohl des Kindes in allen Entscheidungsprozessen an erste Stelle setzen, zur Grundlage.

Neben Gewinnen wie der Ausweitung von Kompetenzen oder persönlicher Entwicklung kann freiwilliges Engagement für den DKSB in Bayern durch den "Ehrenamtsnachweis Bayern. Engagiert im sozialen Bereich" honoriert werden, der möglicherweise auch Vorteile im Beruf bringt. Ekkehard Mutschler: "Der Ehrenamtsnachweis dokumentiert das Engagement und die dafür eingebrachten Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir haben damit die Möglichkeit, denjenigen Menschen zu danken und Anerkennung auszusprechen, die sich oft über Jahre hinweg für den Kinderschutz engagiert haben."

Ehrenamtliche Mitarbeit: Interessenten können sich unter www.kinderschutzbund-bayern.de informieren, bei welchen Orts- und Kreisverbänden in Bayern sie sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit bewerben können.
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