Mittwoch, 22. November 2017


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Wahlprüfsteine der Holzwirtschaft zur Bundestagswahl 2017

Berlin, (lifePR) - Der Deutsche Holzwirtschaftsrat e. V. (DHWR) hat seine Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl am 24. September 2017 veröffentlicht. Die Parteien konnten zu insgesamt sechs Themenkomplexen Stellung nehmen: von biobasierter Wirtschaft über Holzbau, Kreislaufwirtschaft und Energie bis hin zu Forstwirtschaft und Naturschutz.

Im gesamten politischen Spektrum zeigt sich der eindeutige Wille, die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz zu fördern und sich für den Holzbau stark zu machen. Alle befragten Parteien bekennen sich zudem zu einer Stärkung des ländlichen Raums.

Unterschiedliche Positionen werden besonders bei Nutzungsbeschränkungen in der Forstwirtschaft und der energetischen Holzverwendung deutlich. Spürbare Resonanz findet die Bedeutung eines ausreichend großen Anteils an Nadelholz im deutschen Wald. Darüber hinaus sind viele Parteien offen für alternative Nadelholzarten wie die Douglasie.

Die im DHWR organisierten holzwirtschaftlichen Verbände begrüßen das Engagement der Parteien bei den Belangen der Branche. „Die Antworten der Parteien bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Intensivierung des Dialogs zwischen Politik und Holzwirtschaft“, bilanziert DHWR-Präsident Xaver Haas. „Wir freuen uns daher auf die kommende Legislaturperiode und unterstützen die skizzierten Ideen gern mit unserer Expertise.“

DHWR Deutscher Holzwirtschaftsrat e.V.

Der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) hat 13 Mitgliedsverbände mit über 70.000 Betrieben, die mit ca. 650.000 Beschäftigten einen Umsatz von etwa 120 Milliarden Euro generieren. Die Dachorganisation der deutschen Holzwirtschaft deckt durch die Mitgliedschaft der führenden Verbände der Holzbranche die gesamte Wertschöpfungskette ab. Diese reicht vom Rohholz, das von der Säge-, Holzwerkstoff- sowie Zellstoff- und Papierindustrie bearbeitet wird, über die Weiterverarbeitung von Holz und Holzprodukten in der Möbel- und Packmittelindustrie, in der Pelletproduktion sowie in den Handwerksbetrieben und im Holzbau, bis hin zum Vertrieb durch den Handel und die Makler. Der Kreislauf schließt sich durch das Recycling von Altpapier und Holz.

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