Freitag, 22. September 2017


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Deutscher Familienverband: Familien leisten viel und verdienen mehr als ein Minimum!

Berlin, (lifePR) - Familien gehören in den Fokus der Politik. In diesem Sinne begrüßt der Deutsche Familienverband die Beratung des familienpolitischen Gesetzentwurfs am Donnerstag im Bundestag. "Es ist ein positives Signal, dass endlich das Gesamtpaket aus Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag, Kindergeld, Kinderzuschlag und der Entlastung Alleinerziehender in den Mittelpunkt rückt", sagt DFV-Präsident Dr. Klaus Zeh. Ausdrücklich positiv bewertet der Verband Überlegungen, endlich Familien mit drei und mehr Kindern stärker zu entlasten. "Familien leisten nicht nur generativ, sondern auch finanziell Erhebliches für unsere Gemeinschaft."

"Allerdings muss eine Politik, die Familie als 'existenzielles Problem der Nation' erkannt hat, auch zukunftsweisend gestalten", betont Zeh. "Sie darf nicht im von der Verfassung vorgegebenen minimalen Rahmen stecken bleiben, sondern muss endlich entsprechende Prioritäten setzen! Eine schwarze Null im Bundeshaushalt darf die politische Gestaltungsfreiheit nicht begraben."

Das Bundesverfassungsgericht hat dem Gesetzgeber nicht nur in Punkto Steuern klare Vorgaben gemacht, sondern auch die Sozialversicherungen betreffend eine familiengerechte Beitragsgestaltung gefordert. Das ist bis heute nicht geschehen. "Unsere gemeinsame Kampagne mit dem Familienbund der Katholiken 'Wir jammern nicht, wir klagen!' hat sich deshalb zum Ziel gemacht, in dieser Frage endlich Taten der Politik einzufordern", so Zeh.

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