Mittwoch, 24. Mai 2017


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Familienzusammenführung von anerkannten Flüchtlingen vereinfachen

(lifePR) (Berlin, ) "Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Europa fliehen, wird in den kommenden Jahren nicht abnehmen - ganz im Gegenteil. Alle Länder Europas müssen sich dieser humanitären Herausforderung stellen und hier mehr Verantwortung übernehmen", fordert Caritas-Präsident Peter Neher. Was Deutschland bisher geleistet habe, sei sehr anerkennenswert und wird durch die große Hilfsbereitschaft und Anteilnahme der Bevölkerung unterstützt.

Wichtig sei, den Anspruch auf Familiennachzug zu anerkannten syrischen Flüchtlingen deutlich schneller zu realisieren. Zurzeit müssen Angehörige häufig monatelang in einer desolaten Situation auf eine Zusammenführung warten. "Die Menschen werden auf absehbare Zeit nicht in ihre Heimat zurückkehren können. So führt die Situation in Syrien, aber auch im Irak dazu, dass die Menschen in ihrer Heimat keine Lebensgrundlage mehr haben. Daher ist es unabdingbar, dass Familien schnell die Chance bekommen, in Deutschland gemeinsam ein neues Leben aufbauen zu können", so Neher. Die vom Bund vorgesehenen Vereinfachungen in der Frage der Familienzusammenführung von syrischen Flüchtlingen sind dabei ein erster wichtiger Schritt. Nun müssen die Bundesländer ebenfalls ihren Beitrag dazu leisten.

Die große Unterstützung, die Flüchtlinge in Deutschland erfahren, zeigt sich auch in der Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement. "Ohne die vielen tausend Frauen und Männer, die sich freiwillig und ehrenamtlich für Flüchtlinge einsetzen und sie im Alltag begleiten und unterstützen, wäre die Situation nicht zu bewältigen", betont Neher. Die Einrichtungen und Dienste der Caritas erleben eine beeindruckende Hilfsbereitschaft. "Die Menschen spenden nicht nur Kleidung, Gegenstände und Geld. Sie gehen in die Flüchtlingsheime, helfen beim Übersetzen, spielen mit den Kindern und fahren mit den Flüchtlingen zum Einkaufen. Dieses Interesse am Anderen, diese Bereitschaft, die eigene Zeit zur Verfügung zu stellen, ist deutliches Zeichen gelebter Solidarität mit Menschen in Not."

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