Branchenbuch Studiengänge Soziale Arbeit

(lifePR) ( Essen, )
Weit über 12.000 Interessierte beginnen jährlich ein Studium im Bereich der Sozialen Arbeit.

Für das "Soziale" ist das ein gutes Zeichen, verdeutlicht die große Zahl der Interessierten doch auch den Wunsch in einer Gesellschaft zu leben, die nicht allein von Wirtschafts- und Karriereinteressen geprägt ist. Dieser Entscheidung vorhergegangen ist meist ein intensiver Prozess in der Auseinandersetzung mit dem eigenen Berufswunsch.

Doch angesichts der Vielzahl der Studienangebote und -Orte fällt die Orientierung schwer. Auch das bisherige und sehr begehrte Ausbildungsstättenverzeichnis des DBSH enthielt keinen Überblick über die einzelnen Studiengänge. Für den DBSH war dies ein Grund ein völlig neues "Produkt" zu entwickeln, das "Branchenbuch grundständige Studiengänge Soziale Arbeit".

Das Branchenbuch macht auch deutlich: Die Studienlandschaft im Bereich der Sozialen Arbeit befindet sich in einem rasanten Wandel.

In den letzten Jahren sind einige neue Hochschulen entstanden, An den Universitäten haben sich mit Einführung der BA-Struktur neue "Studiensegmente" ergeben, während Studiengänge zur "Sozialpädagogik" eingestellt wurden, Demgegenüber sind im Bereich der "kindlichen Bildung und Erziehung" über 50 Studienangebote neu entstanden, die sich wiederum in 16 unterschiedliche Abschlüsse aufteilen.

Auch die Studiengänge im Bereich der Sozialen Arbeit diversifizieren sich in immer neue Abschlüsse - insgesamt werden über 20 Studienabschlüsse im Feld angeboten, Ganz neue Angebote - vor allem an den Fachhochschulen - entwickeln sich in der Schnittstelle zwischen Pflege, Gesundheit und Sozialer Arbeit.

Diese Entwicklung wirft viele Fragen auf: Entsprechen spezialisierte Studiengänge tatsächlich der Nachfrage bei den Einstellungsträgern? Entspricht eine frühe Spezialisierung den individuellen Wünschen nach einer abwechslungsreichen Berufsbiografie? Und wo bleibt (braucht es) das Gemeinsame der Sozialen Arbeit, wenn Ausbildung berufliche Identität nur noch in Bezug auf einzelne Tätigkeitsbereiche entwickeln kann?

Damit lädt das Branchenbuch auch die Praxis zur Diskussion ein.
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