Immunologie in der HNO-Medizin - HNO-Fachkongress findet als Präsenzveranstaltung statt

(lifePR) ( Neumünster, )

54. Fortbildungsveranstaltung für Hals-Nasen-Ohrenärzte
28. bis 30. Oktober 2021, Congress Center Rosengarten in Mannheim


Nach dem coronabedingten Kongressausfall im vergangenen Jahr findet die 54. Fortbildungsveranstaltung für Hals-Nasen-Ohrenärzte vom 28. bis 30. Oktober 2021 im Congress Center Rosengarten Mannheim als Präsenzveranstaltung statt. Der Kongress steht in diesem Jahr unter dem Leitthema „Immunologie in der HNO-Medizin". Das wissenschaftliche Programm umfasst mehr als 70 Programmpunkte, darunter Vorträge, Falldiskussionen, Rundtischgespräche, Pro und Contra-Sessions, Kurse und Symposien mit über 100 Referentinnen und Referenten. Bei der angeschlossenen Industrieausstellung präsentieren sich mehr als 130 Firmen aus den Bereichen Medizintechnik, Pharmazie und Praxisbedarf. Zu der Veranstaltung werden rund 1.500 HNO-Ärztinnen und -Ärzte aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland erwartet. Damit zählt die Veranstaltung zu den größten HNO-Fachkongressen in Europa.

Den Schwerpunkt des Kongresses bildet das Hauptprogramm in den beiden großen Vortragssälen des Mannheimer Rosengartens. Bei der Auswahl der Themen lag das Augenmerk besonders auf der praktischen Relevanz für die angewandte HNO-Heilkunde, unterstreichen die wissenschaftlichen Leiter des Kongresses, Dozentenkanzler Prof. Dr. med Stefan Dazert und sein Stellvertreter Prof. Dr. med Leif Erik Walther: „Der Kongress befasst sich in diesem Jahr in einem Schwerpunkt mit immuntherapeutischen Ansätzen bei der Behandlung von HNO-Erkrankungen und damit einem zukunftsorientieren und besonders vielversprechenden Teilbereich des HNO-Fachgebiets.“ Das Leitthema findet sich unter anderem in den Vorträgen zu Biologicals bei chronischer Rhinosinusitis, zur Allergietherapie bei Kindern oder der Diskussionsrunde zu immunonkologischen Ansätzen bei Kopf-Hals-Tumoren in der HNO wieder.

Daneben stehen zahlreiche spannende Themen der HNO auf dem Programm. Beim Rundtisch „Schwindel interdisziplinär behandeln“ berichten Experten der Neurologie, inneren Medizin sowie der Manualtherapie über neue Erkenntnisse und Behandlungsansätze. Ein ganzer Vortragsblock befasst sich außerdem mit der Frage, wie gefährlich Antibiotika sind: Welche Point of Care-Optionen bieten moderne Analyseverfahren? Wie kann eine verantwortungsvolle Antibiotikatherapie bei HNO-Infektionen aussehen? Welche Alternativen und neue Antibiotika sind in Sicht? In einem Vortrag mit anschließendem Streitgespräch geht es um die Verordnung von Allergiepräparaten in der HNO-ärztlichen Praxis. Zu den Kongress-Highlights zählt außerdem der Vortragsblock „HNO kompakt – Diese Studien verändern meine Arbeit noch heute“. Dabei berichten drei ausgewiesene Experten des Fachgebiets über die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre, die in die HNO-Heilkunde Einzug gefunden haben und für die tägliche ärztliche Tätigkeit eine hohe Relevanz haben. Die Unterthemen lauten in diesem Jahr: Otologie, Schlafmedizin und Allergologie.

Junge Ärztinnen und Ärzte sind eingeladen, am Tag für Ärzte in der HNO-Weiterbildung am Kongresssamstag teilzunehmen. Thematisch geht es unter anderem um die „Red Flags in der HNO“ am Beispiel von Notfallmanagement und Bereitschaftsdienst, die „Basics der Sonografie und Anwendung in der ambulanten HNO“ sowie die neue Musterweiterbildungsordnung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Ärzte in Weiterbildung kostenfrei. Mit Blick auf die Interessen der jungen Ärzte wurden außerdem die drei Vorträge am Freitagnachmittag im Musensaal zusammengestellt. Die Themen hier: „Management operativer Nachblutungen“, „Fazialisparese als Notfall“ und „Angioödem“.

Die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher wird durch das Hygienekonzept des Kongresszentrums gewährleistet. Gemäß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg können seit August 2021 wieder Großveranstaltungen bis 5.000 Personen in geschlossenen Räumen stattfinden. Für die Veranstaltung gilt neben weiteren Hygienevorkehrungen, je nach Coronastufe des Landes, eine 3G- oder 2G-Regelung. Mehr Informationen zu den Hygienevorgaben und Zutrittsbeschränkungen unter www.fg-hno-aerzte.de/hygiene.
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