Donnerstag, 14. Dezember 2017


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"Wir geben der Gesellschaft Zuversicht und Halt"

DBV-Präsident Gerd Sonnleitner zur Eröffnung der 77. Internationalen Grünen Woche

Berlin, (lifePR) - "Wir, die Bauern, Winzer, Gärtner, Waldbesitzer, Jäger, Imker und Fischer geben mit den von uns gepflegten Landschaften der ganzen Gesellschaft viel Zuversicht und Halt." Denn dort könne jeder Kraft und Hoffnung in einer hektischen Welt schöpfen. Dies verdeutlichte Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), zur Eröffnung der 77. Internationalen Grünen Woche in Berlin. Unter den rund 5.000 Gästen waren Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, Bundesministerin Ilse Aigner, EU-Kommissar Dacian Ciolos, der rumänische Landwirtschaftsminister Valeriu Tabara, viele Minister, Staatssekretäre, Abgeordnete und Vertreter der Wirtschaft sowie Bäuerinnen und Bauern aus aller Welt. Ganz besonders begrüßte Sonnleitner die Gäste aus Rumänien, "die als Partnerland 2012 zeigen werden, welche Spezialitäten der Unterlauf der Donau bereithält."

"Wir stehen mit unserem Tun in Wäldern und Flur, im Stall und auf dem Feld mitten im Leben unserer Bevölkerung. Wo, wenn nicht hier bei dieser Grünen Woche in Berlin, lässt sich das am besten zeigen, wo, wenn nicht hier bei diesem Fest der Gaumenfreuden, diesem Schaufenster der Länder, diesem internationalen Marktplatz und Wettstreit über die besten Zukunftsideen", betonte der DBV-Präsident, der auch den Vorsitz des Europäischen Bauernverbandes COPA innehat.

Sonnleitner zeigte sich besorgt über das globale Finanz- und Wirtschaftsgeschehen. "Das irritiert", sagte Sonnleitner und betonte, dass "die heftige Verschuldung in einigen Euro-Staaten die gesamte EU in Bedrängnis bringt", was ihm als Bürger und Bauer große Sorge bereite. Demgegenüber stehe aber eine erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung in der gesamten Produktionskette bis hin zum Lebensmitteleinzelhandel, die nicht an den Bauernfamilien vorbeigehe. Die Branche habe teilweise zweistellige Umsatzzuwächse und steigende Beschäftigungszahlen, die auch bei jungen Menschen ankomme. Auch wenn viele wichtige und drängende Themen in der Europäischen Agrarpolitik, in der Tierhaltung, dem Flächenschutz oder der Ernährungssicherung anzupacken seien, betonte Sonnleitner, dass durch steigende Nachfrage nach Lebensmitteln und Energie "Zukunftsperspektiven in der Landwirtschaft" geschaffen würden. Dies gelte insbesondere auch für die Entwicklungsländer. Auch dort führe an einem nachhaltigen Wachstum der landwirtschaftlichen Produktion und einer Fokussierung auf die ländliche Wirtschaft kein Weg vorbei.

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