Freitag, 26. Mai 2017


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Deutschland aus dem Ausland in den ersten acht Monaten plus fünf Prozent

Verlangsamung des Wachstums im zweiten Halbjahr zeichnet sich ab / Deutschland-Incoming Januar bis August 2008

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) .
- 39,2 Millionen Übernachtungen aus dem Ausland von Januar bis August
- Erstmals +/- Null aus dem Ausland im Monat August
- Herbst- und Wintersaison aus dem Ausland mit rückläufiger Tendenz

Der Juli hatte Deutschland noch sonnige Tourismuszahlen beschert. 7,3 Millionen Ausländerübernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit mehr als neun Betten und auf Campingplätzen zählte das Statistische Bundesamt im Ferienmonat - 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach vorläufigen Ergebnissen blieb der August stabil: 6,7 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste wurden registriert. "Die Monate Juli und August sind traditionell die wichtigsten Monate für den Deutschland-Tourismus aus dem In- und Ausland. Die Zahlen dieser beiden Monate sind daher von besonders hoher Bedeutung für den gesamten Wirtschaftszweig", erklärt Ernst Hinsken, Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus. Insgesamt ist das Deutschland-Incoming in den ersten acht Monaten des Jahres um fünf Prozent auf 39,2 Millionen Übernachtungen gestiegen.

Ein besonders hohes Wachstum konnten die Statistiker aus dem größten Auslandmarkt - den Niederlanden - vermelden: Hier stiegen die Zahlen um 10,4 Prozent auf 1,8 Millionen Übernachtungen. Damit gingen im Juli ein Viertel aller Ausländerübernachtungen in Deutschland auf Niederländer zurück.

Boomregion innerhalb Europas ist der Osten. Hierzu tragen vor allem Russland mit einem Plus von 17,4 Prozent sowie Polen mit einem 10,4-prozentigen Zuwachs bei. "Besonders in Polen hat sich die DZT in den letzten Jahren stark engagiert, und wie man sieht, mit großem Erfolg: Deutschland lag im Jahr 2007 in der Rangreihe der Auslandsreiseziele der Polen erneut auf Platz 1", erklärt Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT).

Uneinheitlich ist die Lage in den Überseemärkten. Neben den Flugpreisen und dem starken Euro hat sich seit Mai 2008 besonders in den USA die Finanzkrise bemerkbar gemacht. Aus dem zweitgrößten Markt für das Deutschland-Incoming sind die Übernachtungszahlen allein im Juli um 5,3 Prozent auf 484.364 gefallen. Auch auf den Jahresverlauf Januar bis Juli 2008 gesehen liegen Übernachtungen aus den USA derzeit 2,4 Prozent unter den Ergebnissen des Vorjahres. Großes Wachstum jedoch kommt aus Asien:

So sind die Zahlen aus Indien im Juli um 14,7 Prozent gestiegen. Hier ist die DZT bereits seit 2006 mit einer eigenen Vertriebsagentur präsent. Im Jahr 2009 wird der große Potenzialmarkt einen Schwerpunkt der DZT-Aktionen bilden.

Unter den Zielen stehen wie gewohnt die Städte vorne. Berlin konnte mit einem Zuwachs von 8,8 Prozent punkten: 728.816 Ausländerübernachtungen zählten die Statistiker im Juli in der Hauptstadt. Auch München gehört mit 511.395 Übernachtungen und einem Plus von 7,4 Prozent zu den Juli-Gewinnern. Immer mehr ausländische Gäste entdecken auch die deutsche Küste für sich: Mit 185.506 Übernachtungen liegt Mecklenburg-Vorpommern zwar weiterhin hinter Sachsen auf Rang 10 der beliebtesten Bundesländer, Steigerungsraten von 11,1 Prozent im Juli und 12,9 Prozent im bisherigen Jahresverlauf weisen jedoch auf das große Potenzial des Landes hin.

Insgesamt ist die Finanzkrise vor allem für das zweite Halbjahr im Geschäftstourismus angekommen - im Incoming ist deshalb für Herbst und Winter eine rückläufige Tendenz vorhersehbar. Allerdings geht die DZT weiterhin von einem Gesamtwachstum der Übernachtungen in- und ausländischer Gäste von über zwei Prozent für das Jahr 2008 aus.

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