Montag, 20. November 2017


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Viele Deutsche vermissen die Schmetterlinge

Repräsentative Umfrageergebnisse des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung

Hamburg, (lifePR) - Eine repräsentative Umfrage der Deutschen Wildtier Stiftung, die vom Allensbach Institut durchgeführt wurde, belegt, dass eine große Mehrheit der Deutschen wahrgenommen hat, dass es immer weniger Schmetterlinge gibt. Sie finden die Verarmung der Natur problematisch.
77 Prozent der Befragten gaben an, dass sie immer weniger Schmetterlinge sehen.
73 Prozent finden, dies ist ein „großes“ oder sogar „sehr großes“ Problem.
Dabei zeigt sich, dass die meisten Bürger sehr gut über die wahrscheinlichen Ursachen des Rückgangs informiert sind. 72 Prozent betrachten Lebensraumverlust als Hauptursache, insbesondere den Mangel an artenreichen Blumenwiesen. Damit stimmt der Eindruck der Bevölkerung mit dem überein, was Fachleute für die Hauptursachen des Schmetterlingsschwundes betrachten. Insgesamt hat das Wissen über die Biologie der Schmetterlinge deutlich zugenommen. 1998 waren nur 38 Prozent der Befragten in der Lage, die Entwicklung eines Schmetterlings korrekt zu beschreiben (Ei-Raupe-Puppe-Schmetterling). Heute können das immerhin 52 Prozent.
Schmetterlinge sind die beliebtesten Insekten. Bei einer Auswahl aus 15 insektengruppen wurden Schmetterlinge mit Abstand als die Beliebteste genannt (81 Prozent). Sie überflügeln damit sogar die Bienen. Allerdings trifft dies nur auf die Tagfalter zu. Nachtfalter, die zoologisch zur gleichen Ordnung gehören, sind bei weitem nicht so beliebt.
Die Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach können Sie auf der Seite der Deutschen Wildtier Stiftung uner www.DeutscheWildtierStiftung.de/presse downloaden

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