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Pressemitteilung BoxID: 272183 (Deutsches Weininstitut GmbH)
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WINEinMODERATION in neuem Kleid in die Zukunft

Deutsche Weinakademie im Führungsgremium

(lifePR) (Mainz, ) Am 24. November 2011 wurde in Brüssel offiziell die WINEinMODERATION aisbl gegründet. Dass die Europäische Kommission bei der Auftaktveranstaltung durch Frau Paola Testori, Leiterin der Generaldirektion SANCO, vertreten wird, zeigt die nicht selbstverständliche Wertschätzung der europäischen Gesundheitspolitik für das Engagement der Weinwirtschaft.

Mit WINEinMODERATION (WiM) hatte sich der Weinsektor 2007 gegenüber der EU-Kommission verpflichtet, zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren über die gesundheitlichen Gefahren des Weinmissbrauch zu infor-mieren, um restriktive Maßnahmen überflüssig zu machen. Dies beinhaltet aber auch die Kommunikation über gesundheitliche Vorzüge und die Einbindung des Genuss- und Kulturwerts, was die besondere Stellung von Wein unter den alkoholischen Getränken betont. Mit der Botschaft "Wein mit Maß und Stil" positioniert sich die europäische Weinwirtschaft klar dazu, dass Wein - nur moderat genossen - einen gesunden Lebensstil abrundet. Daher auch der Kampagnen-Untertitel Art de Vivre.

Dass Wein in erster Linie ein Agrarprodukt ist und für viele Verbraucher zu einem zeitgemäßen Ernährungs- und Lebensstil gehört, unterstreicht Dr. Rudolf Nickenig als Repräsentant von COPA COGECA, der führenden Inte-ressenvertretung der europäischen Landwirtschaft. Deshalb habe man seinerzeit gemeinsam mit den europäischen Weinwirtschaftsverbänden CEEV und CEVI das WINEinMODERATION-Programm ins Leben gerufen und stehe auch geschlossen hinter der Neuauflage der eingegangenen Verpflichtung gegenüber der Politik.

Mit der WINEinMODERATION aisbl, einer eigenständigen sog. Non-Profit-Organisation, sind nun stabilere Rahmenbedingungen geschaffen, um die WiM-Kampagne effektiv auszubauen.

Denn die EU-Kommission drängt auf eine Ausweitung der Initiative. Statt bislang zehn involvierten Ländern sollen es bald schon mehr werden. Zudem möchte man den Fokus der Initiative deutlicher auf dem Endverbraucher sehen.

In Deutschland startete die Informationskampagne 2008 in der eigenen Branche. Das zu diesem Zweck von der Deutschen Weinakademie aufgebaute Seminarprogramm für die Ausbildungsgänge der Weinbranche dient nun auch anderen beteiligten Ländern als Vorbild und soll in die Ausbildung der internationalen Branche Einzug halten.

Die WiM-Initiative beinhaltet zudem die Verpflichtung zur verantwortungsvollen Werbung für Wein. In diesem Zusammenhang wird von der EU-Kommission vorgeschlagen, eine freiwillige Berücksichtung des WiM-Logos bei der Etikettierung einzuführen. Wenn dieses Logo die klassischen Warnhinweise oder Schwangeren-Piktogramme, die in einigen EU-Ländern bereits Pflicht sind, ersetzen würde, könnte dies eine überlegenswerte Perspektive sein.

Ein Programm lebt von Menschen, die es mit Leben füllen. An der Spitze der "WiM aisbl" steht der europaweit geschätzte Vorkämpfer für moderaten Konsum, George Sandeman. Gemeinsam mit Marie-Christine Tarby, der Präsidentin der französischen Vin et Societé wurde Frau Ursula Fradera von der Deutschen Weinakademie als Vizepräsidentin in das Führungsgremium gewählt.