Zahl der Minijobber geht leicht zurück

Privathaushalte: Anstieg von 7,6 Prozent im Vorjahresvergleich

(lifePR) ( Bochum, )
Die Zahl der Minijobber im gewerblichen Bereich ist im dritten Quartal des laufenden Jahres leicht zurückgegangen. Wie aus dem heute von der Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) veröffentlichten Quartalsbericht hervorgeht, sank ihre Zahl zum Stichtag 30. September 2011 von rund 6,9 Millionen auf jetzt 6,8 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang von 1,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreswert stagnierte die Zahl der Minijobber mit einem leichten Plus von 0,7 Prozent.

Auch im Bereich der Privathaushalte ist die Zahl der Minijobber leicht gesunken - zum Stichtag zählte die Minijob-Zentrale rund 228.000 Beschäftigte. Im Vorquartal waren es rund 231.000, was einem Rückgang von 1,6 Prozent entspricht. Gegenüber September 2010 ist dagegen ein starker Anstieg um 7,6 Prozent zu verzeichnen.

Bezogen auf die Bevölkerungszahl sind mit 98,9 Beschäftigten je 1.000 Einwohner die meisten gewerblichen Minijobber in Baden-Württemberg tätig, gefolgt von Bremen (98,1) und Nordrhein-Westfalen (94,2). Der Männeranteil unter den Minijobbern liegt bei 38 Prozent, der Frauenanteil entsprechend bei 62 Prozent. Im Bereich der Privathaushalte werden gut 90 Prozent der Minijobs von Frauen ausgeübt. Rund zwei Drittel der geringfügigen Beschäftigungen bestehen seit längstens drei Jahren.

Rund die Hälfte der gewerblichen Minijobber gehört den Altersgruppen zwischen 30 und 55 Jahren an. Zu je einem Viertel verteilen sich die übrigen Beschäftigten auf die Altersgruppen der bis 30-jährigen und der über 55-jährigen.

Etwa fünf Prozent der Minijobber im gewerblichen Bereich und rund sieben Prozent der Minijobber in Privathaushalten nutzen die Möglichkeit der Beitragsaufstockung im Bereich der Rentenversicherung. Sie stocken in freiwilliger Eigenleistung den jeweiligen Pauschalbeitrag des Arbeitgebers auf den allgemeinen Rentenversicherungsbeitrag von zur Zeit 19,9 Prozent auf und erwerben so höhere Rentenansprüche und den Anspruch auf Leistungen der Rehabilitation.

Die Minijob-Zentrale hat im dritten Quartal des laufenden Jahres 1,68 Milliarden Euro an Pauschalbeiträgen und Steuern eingezogen. Davon entfielen 875 Millionen Euro auf die gesetzliche Rentenversicherung und 705 Millionen Euro auf die gesetzliche Krankenversicherung. Die Einnahmen aus der einheitlichen Pauschsteuer belaufen sich auf 104 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorquartal hat sich das Beitragsaufkommen um 3,4 Prozent erhöht.
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