Weihnachtszeit belastet 60 Prozent der Jugendlichen

Aktuelle Umfrage der Knappschaft

(lifePR) ( Bochum, )
Deutsche Jugendliche leiden zur Weihnachtszeit deutlich mehr unter Stresssymptomen als ältere Menschen. Das ergab eine repräsentative emnid-Umfrage, die im Auftrag der Knappschaft Anfang Dezember durchgeführt wurde. Anlässlich der bevorstehenden Feiertage wollte die Knappschaft wissen, wie stark die Weihnachtszeit die Gesundheit belastet.

Die Gesundheit junger Menschen leidet besonders

Das überraschende Ergebnis: Vor allem junge Menschen gaben an, unter gesundheitlicher Belastung zu leiden. In der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen fühlen sich 60 Prozent in der Weihnachtszeit gestresst. Dazu kommen Kopfschmerzen (46 Prozent), Erschöpfungserscheinungen (29 Prozent) und extreme Müdigkeit oder Schlafstörungen (26 Prozent). Ältere Befragte können den Feiertagstrubel insgesamt deutlich besser verkraften. Nur 21 Prozent in der Altersgruppe der über 60-Jährigen gaben an, Schwierigkeiten mit einem gesunden Lebensstil an den Festtagen zu haben. Lediglich 20 Prozent dieser Altersgruppe leiden an weihnachtlichen Stresssymptomen.

Die häufigsten Beschwerden: Stress, Grippe und Rückenschmerzen

Nicht nur bei den Jüngeren, auch beim Bevölkerungsdurchschnitt steht Stress mit 42 Prozent an erster Stelle bei den gesundheitlichen Belastungen. Männer zeigen sich hier mit 37 Prozent etwas stressresistenter als Frauen (46 Prozent). Auf Platz zwei liegen Erkältungssymptome, Grippe und Atemwegserkrankungen, unter denen schon mal 41 Prozent der Bevölkerung während der Weihnachtszeit litten. Platz drei der häufigsten Beschwerden nehmen mit 26 Prozent Rückenschmerzen ein. Zusätzlich zu gesundheitlichen Problemen hat fast die Hälfte der Bevölkerung (48 Prozent) mit Gewichtszunahme zu kämpfen: 49 Prozent der Männer und 47 Prozent der Frauen.

Stress und Krankheitsrisiko steigen proportional zur Haushaltsgröße

Wie belastend der Weihnachtsstress ist, hängt aber nicht nur vom Alter ab, sondern auch von der Haushaltsgröße. Die Umfrage ergab, dass nur 38 Prozent aller deutschen Einpersonenhaushalte unter Stress leiden - gegenüber 51 Prozent der Befragten aus Haushalten mit vier Personen oder mehr. Auch bei weiteren gesundheitlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Erkältungsformen sind Menschen in Einpersonenhaushalten deutlich seltener betroffen. Lediglich 31 Prozent gaben an, bereits unter Erkältungssymptomen gelitten zu haben, aber bei Haushalten mit vier Personen oder mehr hatte es bereits über die Hälfte (54 Prozent) erwischt.

Ausgewogene Ernährung und bewusste Auszeiten sind wichtig

Hektik, Stress und üppiges Essen schlagen vielen Menschen auf den Magen, Sodbrennen und Verdauungsstörungen können die Folge sein. Knappschaftsexpertin Dr. Konstanze Mann empfiehlt: "Bei Sodbrennen hilft Ruhe, schlafen mit leicht erhöhtem Oberkörper, warme Milch und trockenes Brot oder Heilerde. Wichtig ist zudem eine ballaststoffreiche Ernährung, also viel Salat und Gemüse, ausreichend trinken und regelmäßige Bewegung. So vermeidet man Völlegefühl und Verdauungsbeschwerden."

Kleine Pausen, Planungshilfen wie etwa Aufgabenlisten und Entspannungsübungen können zudem helfen, den Stress zu reduzieren. Besonders für chronisch Kranke ist dies wichtig. Sebastian Käding, ärztlicher Mitarbeiter der Knappschaft, weiß: "Körperlicher und seelischer Stress in geballter Form kann bei chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes mellitus zu krisenhafter Verschlechterung führen. Deswegen ist die Einhaltung des gewohnten Rhythmus beispielsweise bei der Uhrzeit der Medikation besonders wichtig. Zudem sollte man auch bei Feiertagsbesuchen immer die nötigen Medikamente zur Hand haben."

Notfallsituationen nicht unterschätzen!

Um den Feiertagsablauf nicht zu stören, werden oftmals Notfallsituationen unterschätzt, auftretende Schmerzen mit Medikamenten überdeckt. Grundsätzlich gilt: Bei ungewohnten Symptomen wie zum Beispiel plötzlich auftretendem Schwindel oder zunehmenden Kopfschmerzen immer ärztlichen Rat einholen und im Zweifel den Krankenwagen rufen. Dies ist besonders nach Unfällen oder Stürzen ratsam.

Mit rund 1,7 Millionen Versicherten zählt die Knappschaft zu den größten Krankenkassen in Deutschland und sie ist seit 2007 eine für alle frei wählbare Krankenkasse. Die Knappschaft blickt auf eine 750-jährige Geschichte zurück. Als älteste Sozialversicherung der Welt hat die Knappschaft das deutsche und europäische Sozialsystem entscheidend mitgeprägt. Mehr Informationen zum Leistungsangebot der Knappschaft unter: www.knappschaft.de
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