Bei stationärer Reha: Neue Staffelung sorgt oftmals für geringere Zuzahlung

(lifePR) ( Laatzen, )
Für viele Versicherte fällt sie jetzt deutlich geringer aus: die Zuzahlung für eine stationäre Rehabilitation. Grund ist eine neue Staffelung dieses Betrags. Je nach Einkommen wird er seit Jahresbeginn in sechs statt zuletzt zwei Stufen ermittelt, weshalb Patienten oftmals weniger zuzahlen müssen, teilte die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jetzt mit.

Bei einer stationären Reha beteiligen sich die Versicherten an den Kosten für Verpflegung und Unterkunft. Das sind in der Regel zehn Euro pro Tag. Diese Kosten entfallen allerdings, wenn sie weniger als 1.219 Euro netto im Monat verdienen. Das gilt auch für Patienten, die Übergangsgeld oder Arbeitslosengeld II erhalten sowie für unter 18-Jährige.
Viele Patienten können sich zudem mit einem Antrag teilweise von der Zuzahlung befreien lassen: wenn sie monatlich bis zu 1.827 Euro netto verdienen und Kinder oder einen pflegebedürftigen Ehe- oder eingetragenen Lebenspartner haben oder selbst pflegebedürftig sind.
Die Zuzahlung für einen Klinikaufenthalt ist auf längstens 42 Tage im Jahr begrenzt. Für eine Anschlussheilbehandlung muss maximal zwei Wochen zugezahlt werden. Die Dauer eines Krankenhausaufenthalts kann angerechnet werden. Und wer sich ambulant behandeln lässt oder für eine Prävention stationär untergebracht ist, braucht ohnehin nichts zuzuzahlen.  
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