Mittwoch, 15. August 2018


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Neue Broschüre zur nachhaltigen Behandlung der Neurodermitis

Bonn, (lifePR) - Bei Neurodermitis kommt es immer wieder zu Ekzemen, die nässen, schmerzen und unerträglich jucken können. Ein moderner Behandlungsansatz, die proaktive Therapie, lässt einen antientzündlichen Wirkstoff nachhaltiger wirken und trägt so dazu bei, dass der nächste Schub länger auf sich warten lässt. Wie das im Einzelnen funktioniert und was Betroffene darüber hinaus tun können, um ihre Haut zu stabilisieren, erklärt die neue Broschüre „Neurodermitis – Grundlagen für eine erfolgreiche Behandlung“. Herausgeber ist die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.

Die Haut von Neurodermitis-Patienten verliert zu viel Fett und Feuchtigkeit und reagiert daher schon auf kleinste Reize empfindlich. Ein kratzender Schal, Kälte oder Stress können ausreichen, um einen Ekzemschub auszulösen. Dann ist die Haut an bestimmten Stellen gerötet und schuppig, oftmals rissig und entzündet. Als besonders schlimm empfinden die Betroffenen den Juckreiz, der ihnen den Schlaf raubt und durch den ständigen Drang sich zu kratzen ihre Konzentrationsfähigkeit einschränkt. Je nach Schwere der Ekzeme kommen anhand eines Stufenschemas verschiedene Therapien zum Einsatz. Tägliches Eincremen gehört immer dazu. Beim akuten Schub sind zusätzlich antientzündliche Wirkstoffe notwendig, die vom  Arzt verschrieben werden. Neurodermitis hat die Besonderheit, dass sie auch ohne sichtbare Symptome nie ganz verschwindet – die Zahl der Entzündungszellen in der Haut ist immer erhöht und birgt das Risiko eines erneuten Krankheitsschubs. Daher ist es wichtig, die Behandlung auch nach Abheilen der Ekzeme noch für eine Weile in niedriger Dosierung weiterzuführen. Mit dieser proaktiven Therapie können bereits minimale Entzündungsreaktionen unterbunden und die beschwerdefreie Zeit verlängert werden.

Die Krankheit verstehen und bewältigen

Behandlung ist gut, Vorbeugen ist besser. Damit es möglichst selten zu akuten Schüben kommt, sollten Neurodermitispatienten genau über ihre Erkrankung Bescheid wissen. Die neue Broschüre erklärt daher nicht nur die proaktive Therapie, sondern beantwortet auch eine Fülle weiterer Fragen: Was ist Neurodermitis und wer ist anfällig dafür? Welche Symptome treten auf? Welche Trigger-Faktoren können einen Schub provozieren? Darüber hinaus gibt sie praktische Tipps zur richtigen Hautpflege und erklärt, was gegen den quälenden Juckreiz hilft.

Die Broschüre „Neurodermitis – Grundlagen für eine erfolgreiche Behandlung“, die mit finanzieller Unterstützung von LEO Pharma GmbH realisiert wurde, kann kostenfrei postalisch oder im Internet angefordert werden: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-neurodermitis-therapie.de. 

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