DGE Medienpreis 2019/2020: Beiträge zu Hormon- und Stoffwechselerkrankungen bis 31. Januar 2020 einreichen

Vom Symptom zur Diagnose: Das weite Feld endokrinologischer Erkrankungen

(lifePR) ( Mainz, )
Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) schreibt zum vierten Mal ihren DGE-Medienpreis aus. Dieser würdigt herausragende journalistische Arbeiten zu endokrinologischen Themen, die sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert sind und den Kriterien medizinjournalistischer Qualität entsprechen. Journalistinnen und Journalisten, die für Zeitungen oder Zeitschriften (Print oder Internet), Hörfunk oder Fernsehen arbeiten, können sich um den mit 2000 Euro dotierten Preis bewerben. Berücksichtigt werden Beiträge, die zwischen dem 16. Februar 2019 und dem 31. Januar 2020 publiziert wurden/werden.

Diabetes, Bluthochdruck oder Osteoporose sind als weit verbreitete Volkskrankheiten vielen Menschen bekannt. Dass sie durch ein Zuviel oder ein Zuwenig von Hormonen oder durch komplexe Störungen der Hormonwirkung hervorgerufen werden können, ist jedoch den wenigsten bewusst. Durch erkrankte hormonproduzierende Drüsen wie beispielsweise Schilddrüse, Eierstock, Hoden, Nebenniere oder Hirnanhangsdrüse können häufig Beschwerden auftreten, die häufig unspezifisch sind und es der Ärztin oder dem Arzt schwer machen, die richtige Diagnose zu stellen.

„Endokrinologen sind Spezialisten, die mit nahezu allen anderen Fachgebieten in engem Austausch stehen. Bei anfänglichen Beschwerden sind sie meist nicht die ersten Ansprechpartner. Umso wichtiger ist es, dass die behandelnden Hausärzte und Fachärzte an die Möglichkeit einer hormonellen Störung denken und den Patienten zum Endokrinologen überweisen“, sagt Professor Dr. med. Matthias M. Weber, Mediensprecher der DGE und Leiter der Endokrinologie und Diabetologie der Universitätsmedizin Mainz. Für den Patienten ist das Nichtwissen, woran er erkrankt ist, oft sehr belastend und verzögert eine entsprechende Therapie. „Mehr Informationen und Aufklärung kann hier Abhilfe schaffen“, sagt der DGE-Mediensprecher. Mit dem DGE-Medienpreis sollen diese Bemühungen gewürdigt werden.

Bewerben können sich Journalistinnen und Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum mit Arbeiten, die sorgfältig recherchiert und allgemeinverständlich formuliert sind und die den Kriterien medizinjournalistischer Qualität entsprechen. Einsendeschluss der Beiträge ist der 31. Januar 2020. Übergeben wird der DGE-Medienpreis auf dem 63. Kongress für Endokrinologie (4. bis 6. März 2020) in Gießen. Weitere Informationen zum Kongress erhalten Interessierte unter www.dge2020.de. Die persönliche Teilnahme der Preisträgerin/des Preisträgers an der Verleihung ist ausdrücklich erwünscht.

Weitere Informationen zum DGE-Medienpreis 2019/2020 finden Interessierte unter https://www.endokrinologie.net/medienpreis.php

Endokrinologie ist die Lehre von den Hormonen, Stoffwechsel und den Erkrankungen auf diesem Gebiet. Hormone werden von endokrinen Drüsen – zum Beispiel Schilddrüse oder Hirnanhangdrüse, aber auch bestimmten Zellen in Hoden und Eierstöcken – „endokrin“ ausgeschüttet, das heißt nach „innen“ in das Blut abgegeben. Im Unterschied dazu geben „exokrine“ Drüsen wie Speichel- oder Schweißdrüsen ihre Sekrete nach „außen“ ab.
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