Samstag, 23. September 2017


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Neues Eigenheimrentengesetz: Bis Silvester Vorteile der "alten" Wohnungsbauprämie sichern!

Frankfurt, (lifePR) - Die neue Eigenheimrente verbessert die Möglichkeiten zum Erwerb von Wohneigentum. Riester-Sparer können jetzt ihr komplettes Vorsorgeguthaben für den Bau oder Kauf der eigenen vier Wände nutzen. Staatliche Zulagen und Steuervorteile erleichtern den Immobilienerwerb. Damit möchte die Regierung das selbst genutzte Haus oder die Eigentumswohnung als eine Säule der privaten Altersvorsorge stärken. Positiv: Das entnommene Geld brauchen Immobilienkäufer nicht in den Vertrag zurückzuzahlen. Dafür ist der Entnahmebetrag im Rentenalter steuerpflichtig, zumeist sind aber die Steuersätze im Rentenalter niedriger als während des Erwerbslebens.

Mit dem neuen Eigenheimrentengesetz hat der Gesetzgeber auch die Bedingungen für die Gewährung der Wohnungsbauprämie geändert. Die Höhe der Förderprämie bleibt mit 8,8 Prozent auf Einzahlungen bis zu 512/1.024 Euro (Ledige/Verheiratete) zwar gleich, doch die Verwendungsmöglichkeiten wurden eingeschränkt. Künftig profitieren nur noch diejenigen Bausparer, die Guthaben und staatliche Zulagen zu wohnwirtschaftlichen Zwecken nutzen.

Bis Ende dieses Jahres ist das noch anders. Nach Ablauf der siebenjährigen Bindungsfrist können Bausparer über das Ersparte inklusive der staatlichen Förderung frei verfügen. Innerhalb der entsprechenden Einkommensgrenzen von 25.600 Euro bei Ledigen bzw. 51.200 Euro bei Verheirateten erlaubt der Staat zum Beispiel die Anschaffung eines neuen Autos oder auch eine Urlaubsreise.

Die neue Zweckbindung schreibt vor, dass die Wohnungsbauprämie nur für wohnwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden darf. Wohnwirtschaftliche Verwendung bedeutet hier Bau und Kauf einer Immobilie, aber ebenso die Renovierung und Modernisierung der eigenen vier Wände oder der Mietwohnung. Dies gilt für alle Bausparverträge, die ab dem 1. Januar 2009 abgeschlossen werden. Altverträge bleiben von der Neuregelung unberührt.

Wer sich die bisherige Flexibilität sichern möchte, der muss noch in diesem Jahr Nägel mit Köpfen machen, denn ab kommendem Jahr gelten die neuen Regeln. Ausnahmen bestehen weiterhin in bestimmten Härtefällen. So können Berechtigte bei Erwerbsunfähigkeit, Langzeitarbeitslosigkeit oder Tod auch in Zukunft das angesammelte Bausparguthaben förderunschädlich zu anderen Zwecken verwenden.

Eine erfreuliche Ausnahmeregelung betrifft Jugendliche. Junge Erwachsene bis zum Alter von 25 Jahren sind von der neuen Zweckbindung ausgenommen. Das heißt, Jugendliche erhalten auch dann die Wohnungsbauprämie, wenn sie das Bausparguthaben nicht zur Finanzierung einer Immobilie verwenden. Michael Hoffelder, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank Bauspar AG: "Junge Menschen treffen in der Regel noch keine verbindlichen Anlageentscheidungen für lange Zeiträume. Die Flexibilität für den Einsatz des Bausparguthabens fördert somit das Spar- und Vorsorgeverhalten der jungen Generation und leistet einen Anreiz zum frühzeitigen Start der privaten Altersvorsorge".

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