Parlamentarischer Abend der Automatenwirtschaft im Schweriner Schloss

(lifePR) ( Berlin, )
Der Einladung zum Parlamentarischen Abend des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V. und des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft e.V. (DAW) am 27. August folgten zahlreiche Gäste aus den Landtagsfraktionen, der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns, Kammern, Unternehmensverbänden, dem Hilfesystem sowie Branchenvertreter.
Im Schlosscafé des Schweriner Schlosses, dem Sitz des Landtages, wurden sie von Georg Stecker, DAW-Vorstandssprecher, und Steffen Rehr, 2. Vorsitzender des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland e.V., begrüßt.

„Die Regulierung des gewerblichen Automatenspiels nach quantitativen Kriterien wie Größe und Abstand hat illegale Anbieter gestärkt und den Jugend- und Verbraucherschutz geschwächt“, so Georg Stecker in seinem Grußwort. Zudem litten die legalen Anbieter unter der verfehlten Regulierung. Mit Blick auf einen neuen Glücksspielstaatsvertrag forderte er: „Wir brauchen eine ganzheitliche Betrachtung des Glücksspielmarktes und eine ebenso ganzheitliche Regulierung nach qualitativen Kriterien.“ Auch das gewerbliche Automatenspiel müsse unbedingt neu und nach Qualitätskriterien reguliert werden, betonte der DAW-Vorstandssprecher in Schwerin. Stecker weiter: „Die Knebelung der legalen Anbieter muss ein Ende haben! Das legale Angebot muss nachhaltig
gestärkt werden.“ Nur mit einem attraktiven und ausreichenden Angebot könne die Branche ihren Kanalisierungsauftrag aus dem Glücksspielstaatsvertrag erfüllen, so der DAW-Vorstandssprecher.

In ihrem Grußwort ging Dr. Mignon Schwenke, Zweite Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern, auf die Informationstätigkeit der Deutschen Automatenwirtschaft ein: „Ich freue mich, dass sie als Branche proaktiv auf die Politik zugehen und Vorschläge machen, wie eine Regulierung des Glücksspiels nach qualitativen Kriterien erfolgen könnte. Insbesondere ihr Vorschlag einer unabhängigen Zertifizierung von Spielhallen sowie ihre Initiative, den Berufszugang zum Beruf des Automatenunternehmers weiter zu qualifizieren, begrüße ich sehr!“

Steffen Rehr, 2. Vorsitzender des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland, forderte endlich Planungssicherheit für die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern: „Statt die bestehenden Strukturen der Spielhallen mit ihren strengen Regeln und der hohen Kontrolldichte zu zerschlagen, sollten diese geschützt werden. Denn ein Zusammenhang zwischen Größe von Spielhallen oder gar deren Anzahl zur Zahl problematischer Spieler lässt sich nicht feststellen.“
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