Montag, 16. Juli 2018


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Inkontinenz ist ein peinliches Thema, doch Information und Beratung können helfen

Broschüre "Inkontinenz in der häuslichen Versorgung Demenzkranker" der Deutschen Alzheimer Gesellschaft neu erschienen

Berlin, (lifePR) - Viele Demenzkranke leiden an Inkontinenz, also der Unfähigkeit, Blase und Darm zu kontrollieren. Für pflegende Angehörige kann das zu großen körperlichen und seelischen Belastungen führen. So sagte Frau A. (69), die ihren demenzkranken Ehemann (74) zu Hause pflegt: "Als es bei meinem Mann mit dem Vergessen und der Orientierung immer schlechter wurde, war es schon schwierig für mich. Aber als es mit der Inkontinenz begann und er das Wasser nicht mehr halten konnte, dachte ich, jetzt schaff' ich die Pflege nicht mehr, ich war wirklich verzweifelt." Dies ist leider kein Einzelfall.

Die Broschüre "Inkontinenz in der häuslichen Versorgung Demenzkranker" der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, die soeben in überarbeiteter Auflage erschienen ist, soll dazu beitragen, die Kontinenz (die Fähigkeit Blase und Darm zu beherrschen) zu fördern und mit einer Inkontinenz besser umzugehen. Die Autorinnen, die Pflegewissenschaftlerinnen Dr. Daniela Hayder und Erika Sirsch, erklären verständlich und praxisorientiert die verschiedenen Formen und Ursachen einer Inkontinenz und geben Tipps zur Förderung der Kontinenz, z.B. durch Ernährung und Toilettentraining. Sie erläutern die Nutzung von Toilettenhilfen, aufsaugenden Hilfsmitteln, Kathetern und die Kostenübernahme für Hilfsmittel durch Kranken- und Pflegekassen. Ihre Empfehlung ist, immer eine ärztliche Diagnose stellen zu lassen und sich von spezialisierten Pflegefachkräften beraten zu lassen. Viel kann getan werden, um das Leben mit Inkontinenz zu erleichtern.

Die Broschüre
Deutsche Alzheimer Gesellschaft (Hrsg.)
Inkontinenz in der häuslichen Versorgung Demenzkranker. Informationen bei Blasenund Darmschwäche
3. Auflage 2012, 80 Seiten, 4 Euro

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 129 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 - 171017 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 / 259 37 95-14 (Festnetztarif).

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