Donnerstag, 25. Mai 2017


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Stefan Schreiter zum geplanten Gesetz des Berliner Senats: "Rückfall in die Staatswirtschaft!"

Übertragung der Verantwortung an BSR ist für DSD nicht akzeptabel

(lifePR) (Köln, ) Die Duales System Deutschland GmbH (DSD) wehrt sich vehement gegen Pläne des Berliner Senats, die Zuständigkeit für die Abstimmung mit den dualen Systemen auf die Berliner Stadtreinigung (BSR) zu übertragen. "Einen solchen Rückfall in die Staatswirtschaft können wir nicht hinnehmen", argumentiert Stefan Schreiter, Vorsitzender der DSD-Geschäftsführung. "Es kann nicht sein, dass sich ein kommunales Unternehmen an unseren Ausschreibungen beteiligt, das vorher die Bedingungen dieser Ausschreibung diktiert hat. Das konterkariert den freien Wettbewerb in der Entsorgungswirtschaft", ergänzt Schreiter.

Nach der Verpackungsverordnung müssen sich die dualen Systeme über die Ausgestaltung der Entsorgung von Verkaufsverpackungen mit den betroffenen Kommunen abstimmen. "Das liegt ganz klar in der Verantwortung der Senatsverwaltung", betont Schreiter. "Es geht nicht an, diese originäre Aufgabe der Kommune an ein kommunales Entsorgungsunternehmen zu delegieren."

Wenn die BSR zukünftig die Verantwortung für die Abstimmung mit DSD übernehme, werde sie dabei vor allem eigene wirtschaftliche Interessen im Auge haben. "Die in Berlin erreichten ökologischen Erfolge für Umwelt und Recycling würden damit zunichte gemacht", fürchtet Schreiter. Die über Jahre in Berlin geleistete Öffentlichkeitsarbeit zum Grünen Punkt bezeichnet Schreiter zudem als vorbildlich.

Weitere Informationen im Internet unter www.gruener-punkt.de

Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH

Die Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH (DSD) ist ein führender Anbieter von Rücknahmesystemen. Dazu zählen neben der haushaltsnahen Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen das umweltfreundliche und wirtschaftliche Recycling von Elektro- und Elektronikaltgeräten sowie Transportverpackungen, die Standortentsorgung und das Pfandclearing. Rund 300 Mitarbeiter an vier Standorten in Deutschland betreuen weltweit etwa 18.000 Kunden.

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