Glasfaser für die Gropiusstadt

Pilotprojekt: Erste Mieter an schnelles Breitbandkabel angeschlossen

(lifePR) ( Berlin, )
Ab heute sind die ersten Mieter in der Berliner Gropiusstadt über das modernste Glasfaser-Telekommunikationsnetz der Hauptstadt verbunden. Kommunikationsdienste wie Internet, Telefonie oder Fernsehen sowie neue Multimediadienste können zukünftig in bester Qualität über das leistungsstarke Glasfasernetz bezogen werden. Die degewo stattet mehr als 4.000 Wohnungen in der südlichen Gropiusstadt bis zum Sommer mit Glasfaseranschlüssen aus.

Berlins führendes Wohnungsunternehmen will damit die Attraktivität der Wohnungen weiter erhöhen - und das rechtzeitig zum diesjährigen 50-Jährigen Jubiläum der über Berlin hinaus bekannten Siedlung. "Das Glasfasernetz ist ein wichtiger Baustein, mit dem wir die Gropiusstadt auch für die kommenden 50 Jahre fit machen", erklärt degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka.

Während eines rund achtwöchigen Testbetriebs können die ersten Nutzer in der Gropiusstadt ihren neuen Zugang zum Glasfasernetz im täglichen Betrieb prüfen und beurteilen. Am Ende der Testphase werden die Teilnehmer per Fragebogen zu ihren Erfahrungen interviewt. "Mit diesem Test wollen wir eventuelle Schwachstellen frühzeitig aufdecken und beseitigen", so Stefan Mohr, zuständiger Projektleiter der Kölner QSC AG.

Für den Stromnetzbetreiber Vattenfall und seine Kommunikationsdienstleistungstochter Netcom stehen die Potenziale des Glasfasernetzes für eine zukünftige Energieversorgung im Mittelpunkt des Interesses. Dr. Helmar Rendez, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vattenfall Distribution, weist auf die Bedeutung der Glasfasertechnik für intelligente Stromnetze hin. "In Gropiusstadt sammeln wir Erfahrungen, die dem gesamten Berliner Stromnetz zugute kommen, um die hohe Qualität der Stromversorgung auch in Zukunft zu erhalten. Denn mit schnellem, zuverlässigem Datentransport und sicherer Kommunikation begegnen wir den Herausforderungen an das Stromnetz der Zukunft".

Der Bau des Glasfasernetzes in der Gropiusstadt im Südosten Berlins erfolgt im Rahmen eines im September 2011 begonnenen Pilotprojekts. Projektpartner sind der Kommunikationsdienstleister Vattenfall Europe Netcom, die Wohnungsbaugesellschaft degewo, das Telekommunikationsunternehmen Ericsson und QSC, Service-Anbieter für Sprach- und Datenkommunikation. Die Projektpartner betreiben das zunächst auf vier Jahre angelegte Projekt gemeinsam. Sie versprechen sich dadurch in den kommenden Jahren wichtige Erkenntnisse für die weitere Verbreitung der Breitbandnetze.

Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund vier Millionen Euro. Das Breitbandnetz in Gropiusstadt ist der erste Schritt eines auch von der Senatsverwaltung für Wirtschaft angeregten Ausbaus des glasfaserbasierten Breitbandnetzes in Berlin.
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