Der Zellbefund als Grenzfall

die „Wait & Watch“ Situation in der Mikroimmuntherapie

(lifePR) ( FREIBURG, )
Auch im medizinischen Bereich gibt es Situationen, in denen Grenzfallbefunde "ausgesessen " werden- die sogenannte Wait and Watch -Situation. Dabei handelt es sich um grenzwertige Ergebnisse von Zellbefunden, bei denen nicht genau klar ist, ob sie sich im weiteren Verlauf bessern oder ob sie sich sogar weiterhin verschlechtern können. Also wird zugewartet und engmaschig kontrolliert. Das kann ein auffallender zytologischer Abstrichbefund beim gynäkologischen Beispiel sein oder ein unklarer Prostatabefund. Warten und kontrollieren - das ist eine unzufriedenstellende Situation sowohl für den Patienten als auch für den Therapeuten. Der Patient möchte etwas tun, der Therapeut rät erst einmal abzuwarten und noch einmal zu kontrollieren. Doch worauf soll konkret gewartet werden? In diesen unklaren Zellbefunden gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder der Befund verbessert sich durch eine Art Selbstheilung des Organismus oder der Befund verschlechtert sich, was letztendlich eine Operation zur Folge haben kann.

Welche pathologische Situation liegt eigentlich vor?

Der zytologisch bestätigte PAP-Befund

Dieser wird in 5 Stufen klassifiziert:

Pap 0 als unbrauchbarer Befund
Pap I Normalbefund
Pap II entzündliche und /oder degenerative Veränderung
Pap III kontrollbedürftige und nicht einschätzbare Zellen
Pap III D Dysplasie – leichte und mäßig stark ausgeprägte Vorstufen eines
Gebärmutterhalskrebses (CIN 1-2) – müssen kontrolliert werden
Pap III G Glandulär- unklassifierzierbare, atypische glanduläre Zelltypen nach
der Menopause – weitere Abklärung mittels fraktionierter Kürettage
und Hysteroskopie
Pap IVa schwerwiegende Vorstufen ( schwere Dysplasie, Carcinoma in situ
CIN 2-3) – Klärung durch Kolposkopie mit Biopsie oder Konisation
Pap IVb schwerwiegende Vorstufen, aber invasives Carcinom noch nicht
ausgeschlossen – Klärung wie bei Pap IVa
Pap V Zellen eines malignen Tumors

Dieses Beispiel zeigt die Entstehung eines normalen gesunden Zellbefundes bis zu einem veränderten Zellbefund. Das bedeutet, dass eine Zelle nicht von heute auf morgen sich verändern kann. Sie macht eine Entwicklung durch. Dabei spielen Milieuveränderungen sowohl innen wie auch außen eine Rolle. In der Zelle kann sich eine Mitochondropathie entwickeln oder andere Abläufe der Zellfehlentwicklung und außerhalb der Zelle verliert das Milieu zum Beispiel die Säure-Basen -Balance. Fakt ist die Zellentwicklung in Richtung Entzündung oder Dysplasie.

So stellt sich die Frage , welche Maßnahmen ergriffen werden können, wenn Zellentwicklungen in die Zellveränderungen laufen. Soll in diesem Stadium bereits eingegriffen werden oder soll man zuwarten?

Die Regulationsmedizin bietet für diesen Fall ein ganzes Spektrum an Möglichkeiten: Milieusanierung, Homöopathie, Neuraltherapie, Akupunktur, Phytotherapie und vieles mehr.

Natürlich bietet die Mikroimmuntherapie eine großartige Möglichkeit, gezielt einzugreifen.

Die Situation "wait and watch" bei einem PAP 3 bzw. 3D in Verbindung mit einem Humanen-Papilloma-Virus (HPV) Befund stellt ein Beispiel dar. In diesem Zeitraum werden kurzfristig gynäkologische Kontrolluntersuchungen vereinbart, um die weitere Entwicklung des Befundes zu beobachten und bei Verschlechterung dann operativ einzugreifen. Um nicht nur auf das Ergebnis der nächsten Untersuchung zu warten sollte diese Zeit therapeutisch effizient genutzt werden, in dem die Mikroimmuntherapie eingesetzt wird. Das Komplexmittel 2LPAPI steht hierfür zur Verfügung. Die Komponenten: IL 1 und 2 in hoher hemmender Verdünnung sorgen für den allgemeinen Immunausgleich zwischen TH 1 und TH 2.

Die durch das HPV verursachte lokale Hyperreaktivität wird durch Interferon Alpha in hoher, hemmender Verdünnung sowie durch Cyclosporin eingedämmt. Die spezifische Nucleinsäure HLA II und PAPI üben immunologisch direkte Wirkung auf das HPV aus. 2L PAPI ist vor allem auf die Serotypen 6,11,16,18, 31 und 33 ausgerichtet.

Die Behandlungsdauer mit 2L PAPI beträgt bei HPV-Infektionen 4 Monate.

Selbstverständlich sollte der Partner mitbehandelt werden. Teilweise kann es auch vorkommen, dass Patientinnen die angeratene Konisation bei einem Befund des PAP IV a bzw. b ablehnen. In diesem Fall sollte auf jeden Fall zu 2L PAPI gegen die HPV-Infektion ein zweites Komplexmittel der Mikroimmuntherapie 2L C1 dazu gegeben werden, um die immunologische Auseinandersetzung verstärkt zu unterstützen. Aus dieser Behandlungskombination ergibt in den meisten Fällen das Kontrollergebnis eine niedrigere Stufe des Pap-Befundes. Dadurch kann der Patientin die anstehende Konisation erspart werden.

Situation bei erhöhtem PSA-Wert

Weltweit ist das Prostatacarcinom der am häufigsten diagnostizierte Tumor bei Männern. Ziel ist daher die Früherkennung durch die urologische Voruntersuchung, die neben der Anamnese, dem digitalen Tastbefund und der rektalen Sonographie (DRU) die Bestimmung des PSA-Wertes enthält. Allgemein sollte ab dem 40.- 45.

Lebensjahr der PSA-Wert bestimmt werden. Die zusätzliche Bestimmung des freien PSA-Wertes verbessert die Aussage ab einem Gesamt-PSA ab 3 ng/l. Nur wenn die unterschiedlichen Einflussgrößen auf die PSA-Bestimmung beachtet werden, kann der PSA-Wert als Risikomarker dienen. Störgrößen wie körperliche Aktivität, mechanische Manipulationen der Prostata , Harnverhaltung sowie auch nicht vergleichbare Labortestsysteme beeinflussen die PSA-Konzentration. Liegt ein suspekter Tastbefund bei der DRU vor sowie ein niedriger Anteil an freiem PSA bei erhöhtem Gesamt-PSA ergibt sich auch in dieser Situation das "Wait-and-Watch"- Procedere für den Patienten. In diesem Fall kann die Mikroimmuntherapie sinnvoll durch Gabe von 2L C1 die sowohl die immunologische Ausgangslage als auch die Apoptose verbessert werden.

Die monoklonale Gammopathie

Auch im Fall der monoklonalen Gammopathie ist der Einsatz der Mikroimmuntherapie aus meinen eigenen Erfahrungen äußerst sinnvoll. Es stellt sich auch hier immer wieder die Frage des Beginns der Behandlung. Wann ist der Übergang von der benignen Gammopathie in die maligne konkret festzustellen? In den Kontrolluntersuchungen der Immunfixation stellt sich immer wieder die Monoklonale Gammopathie dar, das Beta2-Mikroglobulin liegt ebenso im Grenzbereich oder ist leicht erhöht. Der Urinbefund ist noch negativ, die BSG ist erhöht. Soll nun abgewartet werden oder behandelt? Hinzugezogene Hämatologen tendieren zum Wiedervorstellen bei Verschlechterung des Befundes. Vorsorglich, um ein weiteres Fortschreiten zu verhindern, sollte 2L KAH eingesetzt werden. Dieses Vorgehen hat sich in meiner Praxis bewährt. Selbst bereits vorhandene Bence-Jones Proteine im Urin können nicht mehr nachweisbar sein. Das Beta2-Mikroglobulin hält sich in einem guten Bereich oder zeigt auch eine Verbesserungstendenz. Wohl durch das EPO in niedriger bzw. mittlerer Verdünnung bekommen die Patienten keinerlei Probleme mit dem roten Blutbild.

Was tun bei der trockenen Maculadegeneration?

Der Patient erhält bei seiner augenärztlichen Routineuntersuchung die Diagnose beginnende trockene Maculadegeneration. Er kommt zum Hausarzt und teilt es diesem voller Sorge mit, da er aus dem Bekanntenkreis und auch aus der Presse weiß, dass diese Diagnose sein ganzes Leben beeinflussen kann, wenn die Erkrankung weiter fortschreiten wird. Es geht um sein Augenlicht. Gedanken wie "Werde ich nun in absehbarer Zeit blind? Wie gestalte ich dann mein Leben? Ich lebe allein und kann mich dann nicht mehr allein versorgen".. und vieles mehr kreisen durch den Kopf des Patienten. Die trockene Maculadegeneration ist ebenso ein Fall des Abwartens. Das Gittermuster (Amsler Test) beim Augenarzt dient in diesem Fall als Sehtestkontrolle. Dabei wird auf Unregelmäßigkeiten im Gittermuster geachtet. Treten Verzerrungen, Wellenlinien, Größenunterschiede oder fehlende Quadrate auf, so liegt ein Fortschreiten der Erkrankung vor. So lange die Maculadegeneration trocken ist, kann die Injektionstherapie von Seiten des Augenarztes nicht erfolgen. Was tut man im Fall der trockenen Maculadegeneration? Es können Augenvitamine in bestimmter Zusammensetzung verabreicht werden. Auch die Augenakupunktur nach Boel steht zur Verfügung. Einen dritten Aspekt stellt die Mikroimmuntherapie mit dem Präparat 2L DMLA zur Verfügung. Durch die geniale Formel des Präparates wird die Gefäßanbindung bzw. ein weiteres Fortschreiten der trockenen Form vermieden. Unregelmäßigkeiten im Gittermuster können sich wieder verbessern.

Therapieoptionen in der "Wait & Watch" Situation

Man sollte in dieser Situation reagieren, in dem ein entsprechendes mikroimmuntherapeutisches Präparat eingesetzt wird. Das jeweilige pathogene Geschehen kann noch rechtzeitig positiv beeinflusst werden, so dass der Krankheitsprozess nicht ungehalten weiter fortschreitet.
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