Mittwoch, 22. Februar 2017


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Bundesdeutsche Krankenhäuser befinden sich in schwierigen Restrukturierungsprozessen

(lifePR) (Oberschöna, ) Trotz steigender Umsätze haben nur noch 53 Prozent der Krankenhäuser 2014 schwarze Zahlen geschrieben. Die Erwartungen für 2015 sind noch pessimistischer - hier rechnen nur noch 46 Prozent mit einem Überschuss.

Besonders negativen Einfluss hat demnach die Gesundheitspolitik, die 86 Prozent der Krankenhausmanager als schädlich bewerten. Infolge dessen gehen sogar 92 Prozent der Befragten für die nächsten Jahre von einer weiteren Verschlechterung aus.

Nur von zwei gesundheitspolitischen Initiativen werden positive Auswirkungen erwartet - allen voran die qualitätsorientierte Vergütung und die Veröffentlichung von Qualitätsdaten. Von der Einführung des geplanten Strukturfonds erhoffen sich die Manager hingegen wenig.

Investitionen - wenn sie überhaupt finanziell möglich sind - werden im Wesentlichen auf Leistungsgebiete mit einem hohen Anteil älterer Patienten in den Bereichen Geriatrie, Kardiologie und Neurologie konzentriert. 58 Prozent der Krankenhauschefs sind allerdings der Meinung, dass sie nicht in ausreichendem Maße investieren können. Ursächlich dafür seien unzulängliche Fördermittel und unzureichende Einnahmen aus dem laufenden Betrieb.

Die Folge ist, dass sich 72 Prozent der Krankenhäuser in einem Restrukturierungsprozess befinden. 87 Prozent der Manager halten das für eine Daueraufgabe. An vorderster Stelle stehen Erlösverbesserungen, Kosteneinsparungen im medizinischen und nichtmedizinischen Sachbedarf sowie Personaleinsparungen.

Diese Umstrukturierungsmaßnahmen werden Ärzte und Pflegepersonal direkt treffen. 73 Prozent sehen Widerstände bei Mitarbeitern als relevantes Problem, 65 Prozent nennen eine zu geringe Geschwindigkeit.

Die DEA wird den Restrukturierungsprozess der Krankenhäuser mit großem Interesse verfolgen und regelmäßig darüber berichten.

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