Vielfalt statt Gift!

(lifePR) ( Zürich, )
Bereits vor 10’000 Jahren sammelten die Menschen wilde Trauben und stellten daraus Wein her. Die Herstellung und der Genuss von vergorenem Traubensaft gehört also gewissermassen zum kulturellen Erbe der Menschheit. Und, man staune, auch die Geschichte der Pflanzenschutzmittel ist so alt wie die Geschichte des Ackerbaus. Bereits in der Antike wurde vom Einsatz anorganischer Chemikalien berichtet. Homer schrieb über die Verwendung gebrannten Schwefels zur Pilzbekämpfung. Plinius der Ältere rät zur Verwendung von Arsen als Insektizid – wohl ohne die Toxizität von Arsen zu kennen.

Ein paar tausend Jahre später haben wir zwar das Internet, Smartphones und Elektroautos, doch brauchen wir jährlich noch immer 350 Tonnen Pestizide im Schweizer Weinbau. Wo bleiben da die Lehren aus der Vergangenheit? Bis heute hinkt das Wissen über die Folgen von chemischen Hilfsstoffen und deren Einsatz hinterher. Die schwerwiegendsten Verbindungen wie DDT oder Paraquat sind bei uns heute zwar verboten, doch gibt es noch immer eine lange Liste mit zugelassenen Pestiziden, deren Auswirkungen für Mensch und Natur unerforscht sind. Das zeigen auch jüngste Berichte des Bundesamts für Umwelt, welche in neuartigen Fungiziden wie Chlorothalonil eine Gefahr für unser Trinkwasser sehen. 

Pionier*in ist heute also, wer in der Landwirtschaft gar keine Chemie einsetzt, oder nur, wenn es keinen anderen Weg gibt – und dann in angemessenen Mengen. Martin und Jaqueline Buser benötigen für ihren mehrfach ausgezeichneten Naturwein keinen Tropfen Chemie. Nada. Nichts, ausser einem intakten Ökosystem, pilzresistenten Rebsorten und Zeit – viel Zeit. Ich hatte das Vergnügen, Martin mit meiner Kamera in seinem Rebberg zu begleiten.

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