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Audi enthüllt neues Meisterwerk - R18 soll nächste Le-Mans-Ära einläuten

(lifePR) (Ingolstadt, ) Mit dem R18 nimmt Audi den zehnten Sieg beim Langstreckenklassiker in Le Mans ins Visier. Um eine bessere Aerodynamik zu erzielen, wurde dem neuen Diesel-Sportwagen ein Dach verpasst.

Das Geheimnis ist gelüftet: Der Ingolstädter Automobilkonzern Audi hat am Freitagabend im Audi-Sportpark die "Hüllen fallen lassen" und sein neues Meisterwerk der Öffentlichkeit vorgestellt. Der LMP1-Sportwagen mit der internen Bezeichnung R18 ist ein geschlossenes Coupé mit Dieselantrieb. Mit dem völlig neu entwickelten Fahrzeug wollen die "Herren der Ringe" beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans (11./12. Juni 2011) eine neue Ära einläuten.

"Aerodynamische Effizienz ist in Zukunft in Le Mans noch wichtiger als in der Vergangenheit", sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. In dieser Hinsicht hätte ein geschlossenes Fahrzeug eindeutige Vorteile. Tests im Windkanal und auf der Rennstrecke hätten die Computer-Simulationen diesbezüglich bestätigt, so Ullrich weiter.

Damit wird Audi im kommenden Jahr bei der 79. Auflage des Motorsport-Spektakels an der Sarthe erstmals seit 1999 wieder mit einem geschlossenen Coupé an den Start gehen. Um Gewicht zu sparen und die Steifigkeit zu erhöhen, besteht das Kohlefaser-Monocoque des R18 aus einem Stück.

Hinsichtlich der Motorisierung hält man in Ingolstadt am 2006 erstmals erfolgreich eingesetzten Diesel-Konzept fest. Da die Veranstalter vom "Automobile Club de l'Ouest" (ACO) in ihrem Regelwerk für Le Mans 2011 deutlich kleinere Triebwerke als bisher vorschreiben, hat sich Audi für einen 3,7 Liter V6-TDI-Motor entschieden. Einmal mehr leistet der Motorsport hier wichtige Vorarbeit für die Serienproduktion. Auch dort liegen verbrauchsgünstige, aber leistungsstarke Aggregate voll im Trend.

Getreu dem Markencredo "Vorsprung durch Technik" haben sich die "Audianer" darüber hinaus weitere technische Finessen ausgedacht: Ein neu entwickeltes Sechsgang-Getriebe, Scheinwerfer, die komplett aus Lichtmengen-optimierten LEDs bestehen, und gleich große Vorder- und Hinterräder runden das Erscheinungsbild des R18 ab. "Letztendlich entscheidet immer die Effizienz", sagt Ullrich. Im Motorsport wie in der Serie sei es deshalb wichtig, dass Änderungen den gewünschten Vorteil brächten.

Seit Mitte 2009 arbeiten die Audi-Ingenieure an der Umsetzung des neuen Sportwagen-Konzeptes. Ende November 2010 drehte der Schotte Allan McNish bei Testfahrten die ersten Runden mit dem Supersportler, der sein Debüt beim Sechs-Stunden-Rennen am 8. Mai 2011 im belgischen Spa-Francorchamps feiern soll. Vor der Feuertaufe auf der Ardennen-Achterbahn wird der R18 zunächst beim offiziellen Testtag (24. April 2011) in Le Mans wichtige Daten für das Rennen im Juni sammeln.

Die 24-Stunden von Le Mans sind Bestandteil des Intercontinental Le Mans Cups (ILMC), der insgesamt sieben Langstrecken-Rennen auf drei Kontinenten beinhaltet. Das Audi Sport Team Joest wird mit zwei R18-Sportwagen an der vom ACO im vergangenen Jahr eingeführten Rennserie teilnehmen. Beim Saisonhöhepunkt in Le Mans werden gleich drei Audi Sportwagen um den prestigeträchtigen Sieg kämpfen.

Mit dem R18 will Audi an die großen Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen. Seit dem Debüt im Jahr 1999 konnten sich die Ingolstädter mit den Vorgänger-Modellen R8, R10 TDI und R15 TDI in Frankreich bereits neunmal den Sieg beim bedeutendsten Langstrecken-Rennen der Welt sichern. Der neue Prototyp soll diese Erfolgsgeschichte fortschreiben und den vier Ringen weitere magische Momente im Motorsport-Mekka Le Mans bescheren.