CompuGroup Medical startet neuen Telematik-Dialog

CGM Sozialversicherungstag präsentiert alternative Modelle zur Telematik-Einführung

(lifePR) ( Koblenz, )
Innovative IT-gestützte Versorgungsmodelle standen im Mittelpunkt des diesjährigen CompuGroup Medical Sozialversicherungstages 2011, der am 25. und 26. Mai in Königswinter im Steigenberger Grandhotel auf dem Petersberg stattfand. In Workshops und Vorträgen wurde den über 100 Teilnehmern von namhaften Referenten eindrucksvoll demonstriert, in welchem Ausmaß Telematik-Lösungen und Software Assisted Medicine (SAM) unser Gesundheitswesen voranbringen.

Die Anforderungen auf dem deutschen Gesundheitsmarkt werden immer komplexer und stellen alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Erklärtes Ziel ist es, Patienten so gut wie möglich und gleichzeitig kosteneffizient zu versorgen. Ein gesundheitspolitischer Drahtseilakt, der nur mit Hilfe modernster Informationstechnologien zu bewältigen ist. Die Erfolgsstrategie der Zukunft ist eine umfangreiche Vernetzung zwischen allen Leistungserbringern, die auch die Kostenträger direkt einbindet.

Wie solche Erfolgsstrategien für eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung in der Praxis umgesetzt werden können, war das zentrale Thema des aktuellen CompuGroup Medical Sozialversicherungstages, bei dem unter anderem Diskussionsrunden mit Politikern, Fachvertretern aus dem Krankenkassensektor und Gesundheitsexperten auf dem Programm standen. Während Ministerialrat Dr. Matthias von Schwanenflügel vom Bundesministerium für Gesundheit die Intention des Gesetzgebers erläuterte, stellte der Geschäftsführer der ITSG GmbH, Harald Flex, die Sichtweise der Krankenkassen vor. Uwe Eibich, Executive Vice-President Central-Europe der CompuGroup Medical AG, stellte das Modell einer industriefinanzierten Telematik-Infrastruktur vor: "Bereits heute könnte eine bundesweite Telematik-Infrastruktur mit dem richtigen Geschäftsmodell industriefinanziert angeboten und innerhalb von nur zwei Jahren flächendeckend ausgerollt werden." Eibich unterstrich, dass nur so eine bessere medizinische Versorgung in Deutschland gewährleistet werden könne. Ministerialrat Dr. Matthias von Schwanenflügel betonte in der anschließenden Diskussion: "Telematik-Lösungen für das Gesundheitswesen werden derzeit dringend benötigt, weil Sie die Versorgung der Bürger erheblich verbessern können."

Ein weiterer Themenblock konzentrierte sich auf die künftig bessere Versorgungssteuerung mit Hilfe von Software Assisted Medicine (SAM). Hier wurden unter anderem sektorenübergreifende Behandlungspfade am Beispiel des Krankheitsbilds Diabetes mellitus vorgestellt. Außer Universitätsprofessor Dr. Werner A. Scherbaum schilderte der Internist und Diabetologe Dr. Jörg Simon seine sehr positiven Erfahrungen: "Mit den SAM-Produkten erreicht man innerhalb kürzester Zeit eine höhere Compliance bei den Patienten, so dass sich deren Werte schneller verbessern." Welch enorm hohen Stellenwert SAM hat, hob aus einer anderen Perspektive auch Hans Adolf Müller, Leiter Gesundheitsmanagement Knappschaft-Bahn-See hervor. Er betonte, dass mit SAM effizienzsteigernde Prozesse angestoßen werden können, die nicht nur Kosten reduzieren, sondern auch helfen, Leben zu retten.

Zwei weitere Themenblöcke zu Softwarelösungen für Analyse und Fallmanagement und zu IT-Services rund um das Versorgungsmanagement rundeten die Veranstaltung ab. Als die Teilnehmer am frühen Abend des 26. Mai schließlich das gemeinsame Fazit zogen, waren sich alle einig: Ein durch Telematik unterstütztes Versorgungsmanagement und SAM sind entscheidende Bausteine für das Gesundheits-Erfolgsmodell der Zukunft. Eine Zukunft, die erfreulicherweise bereits begonnen hat.
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