FFF-geförderter Film "Siberia" feierte Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale

(lifePR) ( München, )
Verfilmte Träume, Ängste, Sehnsüchte: Gestern abend feierte Abel Ferraras experimenteller Film "Siberia" Weltpremiere im Wettbewerb der 70. Berlinale. Am vergangenen Freitag begrüßte der FFF Bayern das Team der Produktion beim Empfang in der Bayerischen Vertretung in Berlin. Vier weitere geförderte Produktionen feiern ihre Weltpremieren in zwei weiteren Sektionen.

Abel Ferrara zeigt in Siberia die Reise eines Mannes durch sein Unbewusstes. Das Drehbuch schrieb der Filmemacher gemeinsam mit Christ Zois. In der Hauptrolle ist Willem Dafoe zu sehen, zum Cast gehören außerdem Dounia Sichov, Cristina Chiriac u.a. Der FFF Bayern hat die deutsch-italienisch-mexikanische Koproduktion mit 300.000 Euro gefördert. Von bayerischer Seite ist die Münchner Firma maze pictures mit Philipp Kreuzer und Jörg Zimmermann als Koproduzent beteiligt.

Am Freitag abend feierte in der Sektion Panorama Schwarze Milch Weltpremiere. Das Drama ist der erste Film von Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin Uisenma Borchu nach ihrem Aufsehen erregenden HFF München-Abschlussfilm Schau mich nicht so an.  In der Reihe Perspektive Deutsches Kino sind drei von acht Filmen FFF-geförderte Nachwuchsfilme: Automotive von Jonas Heldt, Out of Place von Friederike Güssefeld und Walchensee forever von Janna Ji Wonders – letzteren zeichnete die Jury im Januar mit dem Bayerischen Filmpreis aus. Der dokumentarische Film über drei Frauengenerationen einer außergewöhnlichen Familie war gestern erstmals auf einem Festival zu sehen.

Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach: „Auch in Berlin führt kein Weg an uns vorbei. Etliche Produktionen aus und über Bayern sind auf der Berlinale vertreten. Das ist vor allem ein Verdienst der vielen kreativen Filmschaffenden, die mit enormem Herzblut an ihre Projekte herangehen. Sie sind es, die den Menschen in den Kinos aber auch Zuhause unvergessliche und wertvolle Momente bescheren. Diese großartige Leistung unterstützen wir gerne. Und daher bin ich auch stolz darauf, dass wir im vergangenen Jahr mit der absoluten Rekordsumme von 43,5 Millionen Euro Filme, Serien, Games und Kinos fördern konnten. Das ist beachtlich für ein einzelnes Bundesland.“

Die FFF Aufsichtsratsvorsitzende und Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach sowie FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein begrüßten vergangenen Freitag alle Teams, deren Projekte im Programm der 70. Berlinale laufen, beim Empfang in der Bayerischen Vertretung sowie 700 weitere Gäste aus Medien, Politik und Verwaltung. Ebenfalls anwesend waren hochrangige Vertreter/innen aller weiteren FFF Gesellschafter neben dem Freistaat Bayern wie Reinhard Scolik vom Bayerischen Rundfunk,Franz Zervos vom ZDF, Claus Grewenig von RTL, Stefan Gärtner von ProSiebenSat.1, Marcus Ammon und Elke Walthelm von Sky und Siegfried Schneider von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Ebenfalls vertreten waren die Player Amazon mit Christoph Schneider und Netflix mit Eva van Leeuwen.

In ihrer Rede betonte FFF Geschäftsführerin Dorothee Erpenstein die Wichtigkeit einer gemeinsamen Strategie aller Player: "Eine Vielzahl von Marktveränderungen, vor allem die Strategien internationaler Streamingdienste, erfordern von uns alle Anstrengungen, damit sich deutsche Filme und Serien im internationalen Wettbewerb behaupten können. Dazu brauchen wir ein starkes Miteinander unserer Produzenten, Verleiher und Finanzierungspartner. “

Unter den Gästen des Empfang waren Iris Berben, Oliver Berben, Christine Berg, Alexander Beyer, Lisa Blumenberg, Michael Brandner, Maximilian Brückner, Anna Brüggemann,  Detlev Buck. Gerard Corbiau, Peter Dinges, Doris Dörrie, Veronica Ferres, Dennis Gansel, Ed Herzog,  Brigitte Hobmeier, Markus Imhoof, Svenja Jung, Carolin Kerschbaumer, Burghart Klaußner, Fred Kogel, Maxim Mehmet, Martin Moszkowicz, Vivian Naefe, Bernd Neumann, Michael Polle, Lisa Maria Potthoff, Anne Ratte-Polle, Jule Ronstedt, Siegfried Schneider,  Karoline Schuch, Matthias Schweighöfer, Reinhard Scolik, Hans Steinbichler, Christine Strobl, Sabin Tambrea, Ludwig Trepte, Ulrike Tscharre, Michael Verhoeven, Saralisa Volm, Margarethe von Trotta und Christian Zübert.

Auf die Berlinale eingestimmt hat der FFF Bayern wie gewohnt bereits am Vorabend der offiziellen Eröffnung: Wie jedes Jahr präsentierte er in der Bayerischen Vertretung als Special Screening einen geförderten Film, in diesem Jahr noch vor der Weltpremiere die Literaturverfilmung Narziss und Goldmund von Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky. Die Reihe dient dazu, den Dialog zwischen Filmschaffenden und Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung zu fördern. Im Anschluss an die Vorführung fand ein Q&A mit Stefan Ruzowitzky, den Produzenten Helge Sasse und Christoph Müller sowie den Hauptdarstellern Jannis Niewöhner und Sabin Tambrea unter der Moderation von Dorothee Erpenstein statt. Narziss und Goldmund startet am 12. März 2020 im Verleih von Sony im Kino.
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