Donnerstag, 21. September 2017


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Nationale Strategie: Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten reduzieren

Bonn, (lifePR) - Mit der Nationalen Strategie für die Reduktion von Zucker, Fetten und Salz in Fertigprodukten unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einen Ansatz zur Förderung einer gesünderen Lebensweise. Dieser verfolgt das Ziel, durch Rezepturänderung ausgewählter Lebensmittel, die sogenannte Reformulierung, den Zucker-, Fett- und Salzkonsum in der Bevölkerung zu senken (Link). Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) begrüßt die Nationale Strategie, die insbesondere die Produktgruppen zuckergesüßte Erfrischungsgetränke, Brot und Brötchen, Frühstückscerealien, Joghurt- und Quarkzubereitungen sowie Tiefkühl-Pizzen in den Blick nimmt.

„Diese Produkte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Zucker-, Fett- und Salzzufuhr in Deutschland und werden von vulnerablen Bevölkerungsgruppen besonders häufig konsumiert“, so BVPGGeschäftsführerin Dr. Beate Grossmann. „Eine freiwillige Selbstverpflichtung der Lebensmittelwirtschaft im Sinne der nationalen Strategie ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“

Um jedoch eine nachhaltige gesunde Ernährungsweise zu erreichen, ist ein ganzheitlicher Ansatz erforderlich. „Die Reformulierung von Lebensmitteln ist vor diesem Hintergrund als ein verhältnispräventiver Baustein zu verstehen, der allen Bevölkerungsgruppen eine gesunde Ernährung erleichtern soll“, so Dr. Grossmann. Neben regulatorischen Maßnahmen sind weitere Ansätze erforderlich, die eine gesunde Ernährung fördern; dazu gehören beispielsweise verbraucherfreundliche Informationen sowie eine leicht verständliche Nährwertkennzeichnung auf Lebensmitteln.

 

Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.

Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) ist ein gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger Verband. 133 Organisationen sind zur Zeit Mitglieder der BVPG, darunter vor allem Bundesverbände des Gesundheitswesens (wie z.B. die Bundesärztekammer, die Spitzenverbände der Sozialversicherungsträger sowie Verbände der Heil- und Hilfsberufe), aber auch Sozial- und Wohlfahrtsverbände, Bildungseinrichtungen und Akademien, die einen Arbeitsschwerpunkt im Bereich "Prävention und Gesundheitsförderung" aufweisen.

Weitere Informationen über die Bundesvereinigung finden Sie unter www.bvpraevention.de.

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