Sonntag, 28. Mai 2017


  • Pressemitteilung BoxID 349495

Mittelstand lehnt generelle Dichtheitsprüfung ab

(lifePR) (Düsseldorf, ) Vor dem Hintergrund der geplanten Einführung einer regelmäßigen Dichtheitsprüfung privater Abwasserkanäle erklärt der NRW-Landesgeschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Herbert Schulte:

"Leider findet der Bürger politisch immer weniger Gehör. Es wurde im Vorfeld der politischen Entscheidung monatelang auf die entstehenden Kosten für Hausbesitzer und Mieter hingewiesen. Die nun angekündigten Pläne zur regelmäßigen Überprüfung privater Abwasserkanäle sind weder bürgerfreundlich noch praktikabel und werden neuen bürokratischen Aufwand nach sich ziehen. Diese Kosten werden dem Steuerzahler noch zusätzlich zum Prüfungsaufwand in Rechnung gestellt. Gerade jetzt, wo sich eine generelle Schwächung unserer Konjunktur bemerkbar macht, erwarten wir von der Politik Entlastungen. Die rechtliche Verankerung einer generellen Prüfungspflicht ohne konkreten Schadensverdacht ist ideologiegetrieben und ein gutes Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte."

Bundesverband mittelständische Wirtschaft NRW (BVMW)

Der BVMW spricht als "Stimme des Mittelstands" für mehr als 150.000 kleine und mittlere Unternehmen deutschlandweit, die rund 4,3 Mio. Arbeitnehmer beschäftigen. Über 300 BVMW-Geschäftsstellen im In- und Ausland setzen sich für die im Verband organisierten Unternehmerinnen und Unternehmer ein. Schwerpunkte der Verbandsarbeit sind die Bildung von Netzwerken, die Organisation von Veranstaltungen und die politische Interessenvertretung. Zusammen mit seinen über 40 angeschlossenen Fach- und Branchenverbänden ist der BVMW die größte freiwillig organisierte Kraft des deutschen Mittelstands. In NRW ist der BVMW mit 40 Kreisgeschäftsstellen in den Regionen präsent.

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