Donnerstag, 19. Juli 2018


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Verbraucherschutz und Versicherungsvermittlung

Entwurf Zur Sache

Berlin, (lifePR) - Wer die öffentliche Debatte zum Verbraucherschutz in unserem Land verfolgt, bekommt zuweilen ein recht negatives Bild von Versicherungvermittlern präsentiert. Das ist nicht von der Wirklichkeit gedeckt. Die Zahlen sprechen eine ganz andere Sprache. Im letzten Jahr verzeichnete der für Verbraucherbeschwerden zuständige Versicherungsombudsmann nicht einmal 400 Beschwerden (ein Rückgang von 12 Prozent zum Vorjahr) gegen Vermittler. Bei 250.000 Vermittlern in Deutschland entspricht das nicht einmal 2 Promille. Die Mehrheit der Kunden ist mit ihren Vermittlern zufrieden. Das deckt sich mit den Einschätzungen der Berufsverbände, in denen die Vermittler organisiert sind.

Es lohnt sich, die Branche näher zu betrachten. Versicherungen für den Endverbraucher sind konservative Produkte. Das gilt nicht nur für Sachversicherungen, Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherungen, sondern auch für die meisten Riester-Versicherungen. Wer spekulieren will, ist hier falsch. Dafür sind die Auszahlungen garantiert. Mit den Lehman-Papieren haben viele Anleger einen Totalverlust erlitten. Diese Papiere wurden aber nahezu ausschließlich über Banken vertrieben.

Aber warum ist das Image der Branche so schlecht? Bei Umfragen nach den beliebtesten Berufen landen Vermittler von Versicherungen regelmäßig weit unten. Wie kommt es, dass Kunden zufrieden sind (siehe oben), die Presse aber ein negatives Bild der Branche zeichnet? Nicht ohne Grund ist im Wahlkampf negative campaigning verpönt. Das scheint aber nicht für den organisierten Verbraucherschutz zu gelten. Ein Video, in dem Vermittler als Finanzhaie dargestellt werden, ist nur eines von vielen Beispielen. Kaum etwas ist erfolgreicher im Kampf um öffentliche Aufmerksamkeit als die Zuspitzung, selbst wenn dabei die Wahrheit auf der Strecke bleibt.

Die deutschen Verbraucherschutzorganisationen agieren nicht im luftleeren Raum. Es geht um zusätzliche Aufgaben und damit in letzter Konsequenz um mehr Geld. Wer die Programme der Parteien zur Bundestagswahl aufmerksam studiert, wird feststellen, dass die Forderung nach der Einführung sogenannter "Marktwächter" auf fruchtbaren Boden gefallen ist.

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